Nachdem Antoine Griezmann unseren ​Ratgeber, wie man sich erfolgreich von seinem eigenen Verein wegstreikt, aufmerksam gelesen hat, scheint es nun zu einem Happy End zwischen allen Beteiligten zu kommen. Wie der Radiosender RAC1 berichtet, soll eine Einigung kurz bevor stehen.


Was war das bislang für ein aufregender Transfersommer. Nach den erfolgreichen Blockbustern "Ein Profi streikt sich zum ​FC Barcelona" (mit Ousmane Dembele in der Hauptrolle) und "Ein Profi streikt sich zum FC Barcelona II" (mit Philippe Coutinho in der Hauptrolle) folgten in diesem Sommer gleich zwei weitere Neuauflagen der sehr erfolgreichen Reihe. Diesmal in der Hauptrolle waren, bzw. sind Antoine Griezmann von Atletico Madrid und Neymar von Paris Saint-Germain.


Während beim Brasilianer derzeit die Staffel ein wenig durchhängt, scheint sich im Falle des französischen Weltmeisters ein Happy End abzuzeichnen. Denn wie der spanische Radionsender RAC1 berichtet, soll man in Barcelona inzwischen an einer schnellen Lösung des Falls interessiert sein. Eigentlich wollte Barca die 120 Millionen Euro Ablöse für Griezmann wie so gerne gestaffelt abzahlen. Die Rojiblancos aber waren damit nicht einverstanden und verlangten das Geld wohl auf einen Schlag.

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Antoine Griezmann ist hier noch in der Kluft seines alten Arbeitgebers zu sehen


Nachdem ein Wechsel in dieser Woche wegen dieser Meinungsverschiedenheit nicht stattfinden konnte, soll die Tage nun alles eingeleitet werden, damit Griezmann seine Arbeit am kommenden Montag in der katalanischen Hauptstadt aufnehmen kann. Damit zeichnet sich zumindest in dieser Causa ein Ende ab und der nächste streikende Profi hätte seinen Kopf durchgesetzt und wäre zum FC Barcelona gewechselt.


Ob Griezmann damit aber dem von ESPN berichteten Strafverfahren entgeht, nach dem er eine Geldstrafe von bis zu 200.000 Euro an die Rojiblancos zahlen soll, oder ob diese Strafe überhaupt etwas mit dem Vorstoß Barcelonas zu tun hast, ist unklar. Des Weiteren tauchen jedoch auch Berichte auf, nach denen die Katalanen Probleme hätten, die Ablöse für den Franzosen überhaupt auf einen Schlag zahlen zu können. Daher wird man das Wochenende abwarten müssen, wenn es wieder heißt: "Ein Profi streikt sich zum FC Barcelona - Mes que un club."