​​Juventus Turin und Mario Mandzukic gehen nach vier Jahren voraussichtlich getrennte Wege. Der 33-jährige Mittelstürmer spielt in den Planungen der Bianconeri angeblich keine Rolle mehr und soll Platz für Mauro Icardi machen. Medienberichten zufolge zeigt unter anderem der ​FC Bayern München Interesse am Angreifer.


Der italienische Serienmeister hat bislang fünf Neuzugänge, darunter auch Aaron Ramsey und Adrien Rabiot (beide ablösefrei), an Land gezogen. 40 Millionen Euro gab Juve bislang für neue Spieler aus. Die großen Investitionen stehen bei der Alten Dame noch an. Neben ​Ajax-Kapitän Matthijs de Ligt wollen die Bianconeri auch Icardi verpflichten. Der Mittelstürmer in Diensten von Inter Mailand steht angeblich auch beim SSC Neapel auf dem Zettel und dürfte zwischen 80 (aktueller Marktwert) und 100 Millionen Euro kosten. 

Mauro Icardi

Im Juve-Fokus: Ex-Inter-Kapitän Mauro Icardi



Wie Sky Italia berichtet, will Turin durch die Verkäufe von Gonzalo Higuain und Mandzukic einen Teil der Ablöse einspielen. Letztgenannter darf den Verein angeblich für rund 15 Millionen Euro verlassen. Im April hatte der 33-Jährige seinen Vertrag noch bis 2021 verlängert. Als potenzieller Abnehmer wird seit geraumer Zeit ​Borussia Dortmund gehandelt. Die Schwarz-Gelben halten angeblich noch nach einem kopfballstarken Mittelstürmer Ausschau. Laut Informationen der Gazzetta dello Sport hat der Vizemeister seine Bemühungen um den Ex-Wolfsburger zuletzt intensiviert. 


Neben dem BVB beschäftigt sich mit dem FC Bayern, für den Mandzukic zwei Jahre lang (2012 - 2014) auflief, ein weiterer Bundesligist mit dem Kroaten. Laut Sport Bild spielen die Verantwortlichen des deutschen Rekordmeister mit dem Gedanken, den Routinier nicht nur als Alternative für das Angriffszentrum, sondern auch für die linke offensive Außenbahn zu verpflichten, sollte sich keiner der Wunschspieler (​Leroy Sané, Ousmane Dembélé und Callum Hudson-Odoi) für einen Wechsel nach München entscheiden. Mandzukic kam vor allem in der Saison 2017/18 als Linksaußen zum Einsatz und wusste auf der eher ungewohnten Position durchaus zu überzeugen.