​Raphael Guerreiro darf (oder soll?) den BVB in diesem Sommer verlassen - diese Tatsache scheint festzustehen. Doch der fast schon sicher geglaubte Transfer zu Paris Saint-Germain ist ins Stocken geraten.


Anfang Juli berichtete die Bild​dass ein Wechsel von Guerreiro in die französische Hauptstadt bevorstehe. 15 Millionen Euro sollte der Portugiese demnach kosten, lediglich der neue Sportdirektor Leonardo (kam im Sommer vom AC Mailand) müsse noch sein OK geben. Und genau hier liegt der Knackpunkt, warum der Deal hakt.


Eine Quelle aus Guerreiros Umfeld hat in einem Interview mit France Football zu Protokoll gegeben, dass Leonardo einen Transfer des ​Dortmunders vorerst nicht vorantreiben wolle. "Mit Antero Henrique [ehemaliger Sportdirektor, Anm.] war man sich fast einig. Aber die Ankunft von Leonardo hat den Transfer ins Stocken gebracht. Ich denke, es gibt andere Prioritäten", so der 'Insider'.


Nachdem die Wechselgerüchte um Guerreiro vor einigen Tagen aufgetaucht waren, hatte BVB-Sportdirektor Michael Zorc ohnehin schnell klar gemacht, dass ein Abschied des Portugiesen derzeit nicht in Sicht sei. "Ich war überrascht, das entbehrt jeder Grundlage. Es hat keinerlei Gespräche gegeben", hatte Zorc gegenüber der WAZ erklärt. 


Da Guerreiros Vertrag im kommenden Sommer ausläuft und beide Seiten derzeit nicht an einer Verlängerung interessiert scheinen, ist es dennoch wahrscheinlich, dass der 25-Jährige in diesem Sommer abgegeben wird. Neben PSG galt auch der FC Barcelona als möglicher Abnehmer.