​Superstar Neymar sorgte in dieser Woche erneut für negative Schlagzeilen. Der Brasilianer ​fehlte am Montag beim Trainingsauftakt von Paris Saint-Germain unentschuldigt. Der Vater des 27-Jährigen hat sich mittlerweile zum Vorfall geäußert. Sportdirektor Leonardo bestätigte derweil, dass es Kontakt zum ​FC Barcelona zwecks einer Neymar-Rückkehr gibt. Ein konkretes Angebot hat der französische Meister allerdings noch nicht erhalten.


Im Interview mit Le Parisien erklärte Leonardo, dass er nicht weiß, wann Neymar nach Paris zurückkehren wird. "Das Einzige, was ich weiß, ist, dass er zum geplanten Termin nicht anwesend war", betonte der 49-Jährige. Neymars Vater ließ gegenüber Fox Sports verlauten, dass der Hauptstadtklub schon vor geraumer Zeit darüber in Kenntnis gesetzt wurde, dass der Superstar beim Trainingsauftakt nicht anwesend sein wird. "Das waren keine mit dem Klub vereinbarten Termine", stellte Leonardo klar, der deshalb entsprechende Maßnahmen prüfen wird.

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Verpasste die Copa America verletzungsbedingt: Neymar



Der Sportdirektor bestätigte zudem, dass der Angreifer den französischen Meister nach zwei Jahren wieder verlassen will. Im Fußballgeschäft sei ein Wechselwunsch etwas Alltägliches. Neymar liebäugelt seit geraumer Zeit mit einer Rückkehr zum FC Barcelona. "Oberflächliche Kontakte" mit den Katalanen habe es bereits gegeben, erklärte Leonardo. Konkrete Angebote für den 27-Jährigen gingen beim Hauptstadtklub allerdings noch nicht ein, weshalb man derzeit "nichts besprechen" könne. Fakt sei hingegen, dass der Linksaußen in Paris noch einen Vertrag bis 2022 besitzt.


"Neymar kann PSG verlassen, wenn es ein Angebot gibt, das für alle passt", gab der Funktionär zu Protokoll. "PSG will sich auf Spieler verlassen, die bleiben und etwas Großes aufbauen wollen", kritisierte der Manager den Superstar indirekt. 222 Millionen Euro Ablöse legten die Franzosen im Sommer 2017 für den brasilianischen Nationalspieler auf den Tisch und machten ihn damit zum teuersten Transfer aller Zeiten. Den FC Barcelona sieht Leonardo derzeit allerdings nicht wirklich in einer "Käuferposition".