​Der Transfermarkt bringt neben Millionen-Deals und wochenlangem Wettbieten auch immer wieder ganz schön Verwirrung mit sich. So ist es momentan im Werben um Michael Gregoritsch der Fall, hier überschlagen sich die Medienberichte täglich. Es geht vor allem darum, ob sich der ​SV Werder Bremen schon mit dem Österreicher einig ist oder nicht - dabei spalten sich die Meinungen nun immer weiter.


Michael Gregoritsch war nach dem Abgang von Max Kruse der große Wunschkandidat bei den Grün-Weißen. Doch wochenlang war nur von Gesprächen die Rede, die prinzipiell erst einmal ein Interesse abklopfen sollten. Ernsthafte Treffen über einen bevorstehenden Wechsel oder ein Angebot gab es offenbar noch nicht, auch weil Werder keinen großen finanziellen Spielraum hat. Doch nun könnte ein Transfer bevorstehen.


Bereits gestern Morgen berichteten die Bild und Sky über eine Einigung, die Werder mit dem Profi des ​FC Augsburg schließen konnte. Damit wäre natürlich der erste Schritt für den Transfer gemacht, nur eine Ablöse sei zu dem Zeitpunkt noch ungeklärt gewesen. Die Werder-Fans durften also kurzzeitig hoffen, immerhin schien die Verpflichtung des Österreichers immer recht aussichtslos zu sein.

Michael Gregoritsch,Philipp Bargfrede

Nächstes Jahr Teamkollegen? Philipp Bargfrede und der umworbene Michael Gregoritsch



Doch dann brachten sowohl der FCA als auch der Weser-Kurier die Stimmung erst einmal auf einen Nullpunkt. Denn der Verein und die Zeitung berichten beide von ​einer noch nicht geschlossenen Einigung, in Zukunft würde es sie zudem nicht so schnell geben. Weder mit dem Spieler, noch mit den Fuggerstädtern sei man weiter als vor mehreren Wochen, beide scheinen einen Transfer abgehakt zu haben.


Nun ist es natürlich schwer zu ermessen, welche Quellen die aussagekräftigeren Argumente haben. Man sollte allerdings vor allem auf den FC Augsburg hören, der die Berichte von Bild und Sky entkräftet. Zwar gibt es im modernen Fußballgeschäft auch immer so etwas wie die geschickte Zurückhaltung von Informationen, doch diese würde in diesem Fall kaum einen Nutzen haben.


So ist es wahrscheinlich, dass sich Werder nun endgültig von der Personalie Gregoritsch verabschieden muss. Der 25-Jährige selbst wollte und durfte sich zu der Thematik übrigens nicht äußern, was sehr verständlich ist. Bis es allerdings ganz offizielle Meldungen gibt, bleibt es weiter spannend. Denn viele Spielerwechsel zeigten bereits, dass bis zum Schluss immer noch alles möglich ist.