​​​Eintracht Frankfurt begeisterte in der vergangenen Europa-League-Saison zwar ganz Europa mit ihrem aufopferungsvollen Offensivfußball, ein wichtiger Baustein des Erfolgs war dabei aber auch die sattelfeste Defensive. Leihspieler ​Martin Hinteregger hinterließ dabei in der Rückrunde einen bleibenden Eindruck und hofft weiterhin auf einen langfristigen Verbleib bei den Adlern.


Bei seinem Stammverein ​FC Augsburg hatte sich der meinungsstarke Innenverteidiger im Januar öffentlich ​gegen seinen Trainer Manuel Baum positioniert und sich dadurch eine Suspendierung eingehandelt. Die Frankfurter ließen sich davon nicht abschrecken und schnappten bei dem wechselwilligen Österreicher kurzerhand zu. Augsburg legte dem Unruhestifter wenig überraschen keine Steine in den Weg und so einigten sich beide Klubs aus eine Leihe bis zum Saisonende. 

Olivier Giroud,Martin Hinteregger

Martin Hinteregger zeigt immer vollen Einsatz


Für die Eintracht entpuppte sich dieser Deal schnell als goldrichtig und so stand der 26-Jährige in der zweiten Saisonhälfte für die Eintracht in insgesamt 21 Pflichtspielen auf dem Rasen und wurde schnell zu einem echten Leitwolf in der Frankfurter Hintermannschaft. Mittlerweile weilt der Defensivspieler zwar wieder in der Fuggerstadt, sehnsüchtig blickt er dabei aber in Richtung Frankfurt. Dass sein Erzrivale Manuel Baum mittlerweile durch Martin Schmidt ersetzt wurde, spielt für den ehrgeizigen Abwehrspieler dabei offensichtlich kaum eine Rolle.


Seit Wochen feilschen die beiden Bundesligaklubs nun bereits um die Zukunft des 37-fachen österreichischen Nationalspielers. Anstatt sich mittlerweile angenähert zu haben, sollen die Fronten angeblich weiterhin verhärtet sein. Der BILD zufolge will die Augsburger Delegation nicht von ihrer Ablöseforderung in Höhe von 15 Millionen Euro abweichen. Die Frankfurter hingegen, sollen ihre Schmerzgrenze auf zehn Millionen Euro festgelegt haben.

Adi Huetter

Auch Eintracht-Coach Adi Hütter hofft auf eine Ausweitung der Zusammenarbeit


Wie das Boulevardblatt in Erfahrung gebracht haben will, lässt sich Hinteregger davon aber keineswegs verunsichern und vertraut weiterhin auf das Verhandlungsgeschick der Eintracht. Dabei soll der Verteidiger sogar insgeheim bei den Frankfurtern seinen Wunsch auf die Trikotnummer 13 hinterlegt haben. Bleibt für ihn und alle die es mit dem Adler halten nur zu hoffen, dass der Linksfuß dabei nicht voreilig nach vorne geprescht ist.