​Die Transferposse um Matthijs de Ligt zieht sich weiter. Laut der niederländischen Zeitung De Telegraaf fehlt weiterhin eine Einigung zwischen de Ligts bisherigen Verein Ajax Amsterdam und dem neuen Verein ​Juventus Turin. Berater Mino Raiola bringt nun mit einer möglichen Absprache zwischen Ajax und de Ligt neues Feuer in die Transfergeschichte.


Laut Raiola gebe es ein Versprechen seitens von Ajax Amsterdam aus dem Jahre 2018, die dem Spieler erlaube, für 45-50 Millionen Euro zu wechseln. Nun verlangt Amsterdam jedoch eine Ablösesumme von 75 Millionen Euro für den Innenverteidiger. Raiola fordert nun vom Verein, ihr Versprechen zu berücksichtigen: "Absprachen wurden mit Matthijs gemacht, jetzt liegt es an Ajax, wie der Klub damit umgeht.“

Carmine Raiola

Berater Mino Raiola pocht auf die baldige Einigung zwischen den beiden Vereinen


Die Absprache zwischen Verein und Spieler sind allerdings nie verschriftlicht worden, also kann sich die Seite des Spielers nicht auf einen Vertrag berufen. Demnach ist es fraglich, ob Ajax auf die Forderungen des Beraters eingehen wird. Allerdings weiß auch Juventus von dieser Absprache, denn bislang boten die Italiener "nur" 50 Millionen Euro für de Ligt. Ob und wie sich die Vereine einigen werden, ist noch nicht klar.


Der Wechsel nach Italien könnte sich also noch weiter hinziehen. Allerdings hoffe de Ligt auf eine rasche Einigung, um den Trainingsstart von Ajax zu umgehen und so schnell wie möglich bei Juve einsteigen zu können, so Raiola. Der niederländische Nationalspieler erwäge jedoch keine Schritte, um seinen Wechsel zu erzwingen. Ein Streik oder gar gerichtliche Schritte seien laut Raiola keine Alternative für de Ligt. Eine Schlammschlacht à la Moussa Dembele ist somit nicht zu erwarten.