​Nach drei Jahren beim ​FC Bayern München kehrte ​Mats Hummels zur Überraschung vieler wieder nach Dortmund zurück. Der Wechsel des 30-jährigen Innenverteidigers zum ​BVB löste nicht nur bei einem Großteil der Bayern-Fans Kopfschütteln aus. Ex-RB-Cheftrainer und Sportdirektor Ralf Rangnick steht vor allem der hohen Investition kritisch gegenüber.


30,5 Millionen Euro Ablöse legten die Schwarz-Gelben dem Vernehmen nach für den Weltmeister auf den Tisch. Durch Bonuszahlungen kann diese Summe angeblich noch auf bis zu 38 Millionen Euro ansteigen. Aus der Sicht von ​Rangnick ein äußerst fragwürdige Investition. "Da sind 38 Millionen Euro Ablöse geflossen und bestimmt annähernd das Gleiche noch mal für die nächsten drei Jahre an Gehalt", erklärte der 61-Jährige bei einer Veranstaltung in Leipzig. 

Mats Hummels,Omer Toprak

Nach drei Jahren zurück in Dortmund: Mats Hummels


"Die Investition von rund 75 Millionen ist allein auf die nächsten drei Jahre ausgelegt", kritisierte der Head of Sport and Development Soccer des RB-Konzerns. "So etwas würde es bei uns nicht geben." Rangnick betonte zudem, dass ​RB Leipzig eine komplett andere Transferstrategie verfolge und nannte den 20-jährigen Ibrahima Konaté als Paradebeispiel dafür.


"Er ist das Gegenteil des Hummels-Transfers. Über den Coup mit Konaté freue ich mich: Ihn haben wir für null Euro aus Sochaux (Sommer 2017, Anm. d. Red.) geholt. Und Ibrahima ist so gut, dass er eines Tages mal bei Real Madrid oder dem FC Barcelona spielen wird", zitiert die Sport Bild den 61-Jährigen. Mit der Verpflichtung von Hummels habe der BVB auch ein klares Zeichen an die Konkurrenz gesendet. "Dortmund will mit aller Macht Meister werden", so Rangnick.