​Beim 1. FC Nürnberg wird nach dem verpatzten Klassenerhalt derzeit jeder Stein umgedreht. Besonders viel Bewegung scheint es dabei auf der Torhüterposition zu geben. So soll der ​Abgang von Fabian Bredlow offenbar durch die Verpflichtung eines erfahrenen Keepers aus Österreich kompensiert werden.


Bredlow hatte sich jüngst dazu entschieden, nicht erneut in einen offenen Konkurrenzkampf mit Nürnbergs ​Nummer Eins Christian Mathenia zu treten und wechselte stattdessen zum Mitabsteiger VfB Stuttgart. Als Ersatzmann für den Stammtorhüter der Clubberer war daher bislang Patric Klandt vorgesehen. Um sich auch im Gehäuse möglichst breit aufzustellen, bereiten die Franken nun jedoch einen Neuzugang vor.

Fabian Bredlow

Fabian Bredlow flüchtete erst kürzlich zum VfB Stuttgart



Wie die Voralberger Nachrichten berichten, handelt es sich dabei um Andreas Lukse. Der 31-jährige Schlussmann stand bis zuletzt für den österreichischen Erstligisten SCR Altach zwischen den Pfosten. Da der Vertrag des Routiniers aber nicht verlängert wurde, stünde er in diesem Sommer ablösefrei zur Verfügung. Dem Bericht zufolge, soll der Club diese Chance beim Schopf gepackt und die Verhandlungen bereits entschieden vorangetrieben haben.


Eine Triebfeder der Transferbemühungen war zweifelsohne der ​neue FCN-Cheftrainer Damir Canadi. Während der Name Lukse hierzulande wohl nur ausgewiesenen Experten ein Begriff sein dürfte, ist der Torhüter für den 49-jährigen Fußballlehrer nämlich ein alter Bekannter. So war Canadi im Jahre 2014 in seiner Funktion als Cheftrainer dereinst der Grund gewesen, wieso der gebürtige Wiener überhaupt bei Altach anheuerte. Nun könnte sich diese Geschichte an einem anderen Ort wiederholen.

Christian Mathenia

Christian Mathenia will auch weiterhin den Ton angeben



Bevor die angedachte Vertragsunterschrift erfolgen kann, muss der Goalie nur noch den obligatorischen Medizincheck hinter sich bringen. Inwiefern sich der Altmeister bei einem zustande kommenden Deal womöglich sogar Hoffnungen auf einen Stammplatz machen könnte, bleibt abzuwarten. Mit der Gewissheit, in der Gunst seines neuen Trainers hoch zu stehen, dürfte er definitiv vor Tatendrang nur so sprühen, auch wenn - Stand jetzt - Mathenia regelrecht unantastbar erscheint.