Ende letzter Woche schien der mögliche Transfer von Ante Rebic zu Atlético Madrid noch kurz vor dem Abschluss zu stehen, doch nun anscheinend eine 180-Grad-Wende. Angeblich stünden die Rojiblancos nicht einmal mit dem Spieler in Kontakt.


Noch vor wenigen Tagen hatte Sky berichtet, der ​Rebic-Wechsel in die spanische Hauptstadt stünde bevor - der Deal sei kurz vor dem Abschluss. Er solle für Atlético zusammen mit ​Rekord-Einkauf Joao Felix in der Sturmspitze spielen und den bevorstehenden Abgang von Antoine Griezmann (​Barcelona als wahrscheinliches Ziel) vergessen machen. 


Jetzt aber berichtet Spox aus einem Gespräch mit Miguel Angel Gil Marin, seines Zeichens Geschäftsführer von Atlético, dass man weder mit dem Spieler, noch mit der ​Frankfurter Eintracht Kontakt habe. Nach dem getätigten Felix-Transfer müssen sie sich nicht beeilen und keine vorschnellen Schlüsse ziehen, bekräftigt er in diesem Gespräch: „Wir sind uns nicht im Klaren darüber, welchen Spieler wir noch für den Sturm holen."


Dass Rebic auch über diesen Sommer hinaus bei Frankfurt bleibt, gilt als unwahrscheinlich. Nachdem bereits Sturmpartner Luka Jovic (zu ​Real Madrid) wechselte, könnte Frankfurt damit den zweiten Part des Sturm-Trios verlieren, dass in der letzten Saison für Furore sorgte. Ein Wechsel zu Atlético ist natürlich dennoch nicht ausgeschlossen - selbst wenn es zurzeit keinen Kontakt gibt, lässt er sich schnell herstellen. Man wird allerdings abwarten wollen, ob es Diego Costa zu einem anderen Verein zieht und dazu besteht ebenfalls die Möglichkeit, dass man die Freigabesumme für Leih-Spieler Alvaro Morata (vom FC Chelsea) zieht.