Nachdem Marcin Kaminski in der letzten Saison durch eine Leihe für ​Fortuna Düsseldorf spielen konnte, wollen die Rheinländer den 27-jährigen Innenverteidiger nun vom ​VfB Stuttgart fest verpflichten. Dieser würde ihn wohl auch abgeben, doch beim möglichen Transfer hakt es - und zwar an Kaminski selbst, obwohl dieser auch wechseln will.


Marcin Kaminski kam im letzten Sommer durch eine Leihe von Stuttgart zu den Düsseldorfern, wo er in der letzten Saison auf 27 Liga-Einsätze kam. Nun würde die Fortuna den Innenverteidiger gerne langfristig an sich binden und den Polen verpflichten. Wie die Bild berichtet, fühlt sich der Spieler dort auch sehr wohl und würde gerne weiterhin in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt auflaufen. Auch die mögliche Ablöse von rund zwei Millionen Euro sei nicht das Problem, sondern das Gehalt.


Gehaltsgefüge droht zu platzen


​Auch F95-Coach Friedhelm Funkel würde ihn sehr gerne wieder in seinem Team sehen: "Ja, wir wollen ihn. Und er will auch kommen. Wir müssen aber sehen, wie das machbar ist."

Damit spielt Funkel auf das Gehaltsgefüge an, das mit dem verbundenen Kaminski-Gehalt zu verrutschen droht. Denn in Stuttgart verdient er rund 1,2 Millionen Euro pro Saison - für Düsseldorf unvorstellbar. 


Nun bleibt abzuwarten, ob Kaminski selbst den Wechsel zur Fortuna so sehr möchte, dass er freiwillig auf einige hunderttausend Euro verzichtet. Kein Spieler verdient annähernd so viel beim Funkel-Klub und auch wenn durch den ​bevorstehenden Abgang von Benito Raman zu Schalke einiges an Geld in die Kassen gespült wird, wird man jedoch verhandeln müssen, ob und wie man das Gehalt für Kaminski einordnen kann - oder ob ein Wechsel, der eigentlich von beiden Seiten bevorzugt wird, zu scheitern droht.