​Am heutigen Dienstag startet beim ​1. FC Köln die Vorbereitung auf die neue Saison. Cheftrainer Achim Beierlorzer kann dabei drei Neuzugänge begrüßen. Die Verantwortlichen halten derweil nach einem ​neuen Spieler für das defensive Mittelfeld Ausschau. Medienberichten zufolge steht Brügges Marvelous Nakamba bei den Domstädtern weit oben auf dem Zettel.


​5,5 Millionen Euro hat der Aufsteiger bislang für Neuzugänge ausgegeben. Neben Kingsley Schindler (ablösefrei/​Holstein Kiel) wurden auch Kingsley Ehizibue (zwei Millionen Euro/PEC Zwolle) und Birger Verstraete (3,5 Millionen Euro/KAA Gent) verpflichtet. Abgeschlossen sind ​die Kaderplanungen damit allerdings noch nicht. "Wir sind noch aktiv, wollen bekanntlich noch einen Sechser und ​einen Innenverteidiger holen", erklärte Beierlorzer gegenüber der Bild-Zeitung. "Wenn es etwas zu vermelden gibt, tun wir das", so der 51-Jährige.

Dem in der Regel gut informierten Boulevardblatt zufolge hat der Effzeh Nakamba als passenden Kandidaten für das defensive Mittelfeld ausgemacht. Wie die belgische Zeitung Het Laatste Nieuws berichtet, haben die Kölner für den 25-Jährigen ein Angebot abgegeben, welches vom FC Brügge abgelehnt wurde. Der belgische Erstligist ruft für den Sechser angeblich rund sieben Millionen Euro auf und hofft zudem, dass der Nationalspieler Simbabwes die Ablöse mit guten Leistungen beim Afrika-Cup weiter in die Höhe treibt. 


In Brügge ist der Linksfuß, dessen Marktwert auf 6,5 Millionen Euro geschätzt wird, vertraglich noch bis 2021 gebunden. In der vergangenen Saison kam der Defensivspieler 23 Mal zum Einsatz. Nakamba passt sehr gut zum Anforderungsprofil von Übungsleiter Beierlorzer, weshalb am Interesse der Rheinländer etwas dran sein dürfte. Konkurrenz im Rennen um den defensiven Mittelfeldspieler erhält der Aufsteiger angeblich aus England. Dem Vernehmen nach beschäftigen sich auch Newcastle United und Aston Villa mit dem Simbabwer.