​Nanu, was macht denn der hier? Das wird sich der eine oder andere Kiebitz beim Training der U21-Mannschaft des ​Hamburger SV in den letzten Tagen gefragt haben: der eigentlich aussortierte ​Matti Steinmann (24) ist wieder da - zumindest für den Moment. 


Aus Sicht des HSV ist alles klar: für Matti Steinmann gibt es bei den Rothosen keine Zukunft mehr. In dieser Deutlichkeit wurde das dem Langzeit-HSVer (spielt seit seinem 14. Lebensjahr für den Dino) und Hamburger Jung auch vor kurzem von Sportvorstand Jonas Boldt (37) und Trainer Dieter Hecking (54) mitgeteilt. Seitdem wartet Steinmann auf Angebote. Die gab es auch schon, doch bislang nur aus der Dritten Liga. 


Sein einstiger Förderer beim HSV, Christian Titz (48), will ihn unbedingt zu seinem neuen Arbeitgeber Rot-Weiß Essen lotsen. 


Auch der 1. FC Kaiserslautern hat bei Steinmann angeklopft. Doch der will eigentlich nicht unterhalb von der 2. Liga spielen. Eine vertrackte Situation. 


Solange seine sportliche Zukunft nicht geklärt ist, soll sich Steinmann erstmal in heimatlichen Gefilden am Volkspark mit der U21-Mannschaft fit halten. Zuletzt spielte Steinmann beim dänischen Erstliga-Absteiger Vendsyssel FF.