Der Transfer von Breel Embolo ist perfekt. Wie der FC Schalke und Borussia Mönchengladbach offiziell bestätigten, wird der Angreifer ab der neuen Saison für die Fohlenelf stürmen. In Gladbach unterschreibt er bis 2023.


Als in der letzten Woche erste Gerüchte publik wurden, nach denen sich die Borussia mit einem Transfer von Breel Embolo beschäftige, wollten viele Fans der Meldung zunächst keine große Bedeutung beimessen. Doch nun ist der Wechsel des 22-Jährigen tatsächlich in trockenen Tüchern - Gladbach lässt sich den Deal laut Bild rund zehn Millionen Euro kosten, durch Bonuszahlungen kann dieser auf 15 Millionen Euro anwachsen. Sky berichtet von einem Gesamtvolumen von ca. 17 Millionen Euro.


Embolo passt mit seiner Physis und seinem Tempo hervorragend in das System des neuen Gladbach-Trainers Marco Rose, der bekanntlich stark auf Pressing setzt. Einzig aufgrund der langen Krankenakte des Angreifers stand hinter dem Deal immer ein kleines Fragezeichen - doch die Gladbacher sollen Embolo noch vor den ersten Verhandlungen gründlich durchgecheckt und für fit befunden haben.


Die Stimmen:


"Wir kennen Breel Embolo schon seit mehreren Jahren und haben ihn in seiner Zeit bei Schalke natürlich weiter beobachtet. Breel hatte in den vergangenen drei Jahren großes Pech mit zwei schwereren in Spielen erlittenen Verletzungen und natürlich haben wir uns auch im Detail mit seinem Gesundheitszustand beschäftigt. Wir sind überzeugt, dass wir ihm hier einen Neustart ermöglichen können und dass wir viel Freude an ihm haben werden. Er ist ein schneller, wuchtiger und torgefährlicher Angreifer, der sehr, sehr gut in unseren Kader passt", so Gladbachs Sportdirektor Max Eberl.


Embolo selbst zeigte sich glücklich: "Von meinen Teamkollegen bei der Nationalmannschaft habe ich immer nur Positives über Borussia gehört, deshalb freue ich mich sehr, dass ich jetzt die Chance bekomme, für diesen Verein zu spielen."


"Die Entscheidung, Breel Embolo zu Borussia Mönchengladbach zu transferieren, ist uns nicht leicht gefallen. Letztlich haben wir dem Transfer zugestimmt, weil Breel mit dem ausdrücklichen Wunsch auf uns zugekommen ist, sich verändern zu wollen. Breel hatte aufgrund seiner Verletzungen leider keine einfache Zeit auf Schalke. Wir danken ihm sehr für seinen nimmermüden Einsatz, seine Tore, wünschen ihm für die Zukunft von Herzen nur das Allerbeste und viel Erfolg", erklärte Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider.