Verschiedenen Medienberichten zufolge steht der ​Embolo-Transfer zu Borussia Mönchengladbach kurz vor dem Vollzug. Ein Verkauf würde etwas Geld in die klammen Taschen von ​Schalke 04 spülen.


Nur wenige Spieler mussten in so jungen Jahren so schwerwiegende Verletzungen hinnehmen und überstehen wie Breel Embolo. Als er im Sommer 2016 nach Schalke kam, weckte er große Hoffnungen. Man hatte mit dem Transfer große Konkurrenz ausstechen können und durch die Ablösesumme von rund 26 Millionen Euro (inklusive Boni) verband man auch Erwartungen mit ihm. 


Durch die langen Verletzungszeiten und die wenigen konstanten Auftritte (10 Tore / 8 Assists in drei Jahren Bundesliga) war abzusehen, dass man die damals ausgegebene Summe nicht wieder umsetzen können wird. Während die Bild von 10 Millionen Euro Ablöse spricht, die sich durch entsprechende Leistungen noch leicht steigern kann, berichtet Sky Sports von einem Paket mit dem Volumen von 17 Millionen Euro, etwaige Boni-Zahlungen inklusive. 


Verkündung auf S04-PK möglich

Schalke soll demnach zunächst rund 22 Millionen Euro plus Boni gefordert haben, Gladbach-Manager Max Eberl bot wohl 16 Millionen Euro. Deshalb sei davon auszugehen, dass man sich grob in der Mitte habe einigen können, so die Begründung seitens Sky


Die offizielle Bekanntgabe des Transfers könnte heute Mittag auf der ​Schalker Pressekonferenz passieren, bei der man die neue sportliche Leitung vorstellen wird.

Embolo könnte theoretisch - ​sollte er gesund und fit bleiben - gut in das neue Gladbach-System passen, da Marco Rose dort sein pressingreiches Spiel wird umsetzen wollen. Die Chance hätte es allerdings auch auf Schalke mit David Wagner geben können - doch Schalke braucht Kohle und Embolo anscheinend einen Tapetenwechsel.