​​Khaled Narey (24) war eine der positiven Erscheinungen beim ​Hamburger SV in der vergangenen Saison - zumindest in der Hinrunde. Um in der kommenden Spielzeit einen ähnlichen Absturz wie letztes Jahr zu vermeiden, hat sich der flinke Flügelspieler viel vorgenommen. 


Khaled Narey wird in die Annalen des Hamburger SV eingehen: Sein 1:0-Treffer beim 3:0-Erfolg in Sandhausen am zweiten Spieltag der vergangenen Saison war das erste Zweitliga-Tor des Dinos in seiner Vereinsgeschichte. 


Fünf weitere Male (unter anderem der 3:0-Schlusspunkt in Sandhausen) sollte der flinke Flügelstürmer mit togolesischen Wurzeln noch nachlegen - um dann in der Rückrunde, zusammen mit dem Rest des Teams, jäh abzustürzen. Zwischen Januar und Mai gelang dem Stürmer nur noch ein mickriges Törchen (wenn auch beim prestigeträchtigen Lokalderby). 

Khaled Narey

Über die Gründe für den Leistungsabfall in der Rückserie will Narey gar nicht mehr viel Worte verlieren. "Ich habe mir sehr viele Gedanken gemacht und daraus meine Schlüsse gezogen", sagt er gegenüber der Mopo


Welche diese sind, will er aber nicht verraten - sondern lieber mit Taten in der kommenden Spielzeit zeigen. "Ich möchte Hin- und Rückrunde gleich stark spielen, und ich möchte viele Tore schießen und vorbereiten." Eine zweistellige Trefferzahl vielleicht? "Hoffentlich", antwortet Narey. 


Dabei wird er natürlich Unterstützung brauchen: von Teamkollegen, Betreuern, Fans - und natürlich vom Trainer. Dieter Hecking, so Narey, sei etwas lauter als dessen Vorgänger Hannes Wolf. "Die Ansprache ist anders, sie sind nicht die gleichen Typen." Der neue Chef auf der Trainerbank "redet viel, korrigiert viel. Mir gefällt das." Und den Fans würde eine zweistellige Trefferzahl von Narey mit Sicherheit auch gefallen.