​Der Berater von Ex-Trainer Massimiliano Allegri richtet deutliche Worte an ​Juventus Turin. Allegri fühlt sich, wie sein Berater verrät, von den Klubverantwortlichen betrogen. Am Ende dieser Saison wurde Allegri von Juventus entlassen. 


Massimiliano Allegri, der vor fünf Jahren das Traineramt bei der Alten Dame übernahm, wurde nach der erneuten italienischen Meisterschaft vor die Tür gesetzt. In Turin träumt man sehnsüchtig vom Henkelpott.


Sein Berater, Giovanni Galeone, verrät nun in der italienischen Tageszeitung Fatto Quotidiano, die Entäusschung des 51-jährigen über den Verein und die Klubverantwortlichen: "Allegri war sehr aufgebracht und fühlte sich von Juventus betrogen. Er wurde von Präsident Andrea Agnelli komplett im Stich gelassen."

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Fühlt sich von seinem Ex-Klub betrogen: Massimiliano Allegri


Juventus fand schon einen Nachfolger für den 51-jährigen Italiener. Maurizio Sarri wird neuer Trainer der Bianconeri. Sarri war zuletzt beim englischen Topklub​ FC Chelsea unter Vertrag. Mit dem FC Chelsea gewann Sarri letzte Saison die Europa League. Nun wird Sarri auf der Trainerbank von Juventus Platz nehmen. 


Sein Vorgänger Allegri gewann in fünf Jahren Juve, fünf Mal die italienische Meiterschaft, vier Mal den italienischen Pokal und drei Mal den italienischen Superpokal. 


Galeone hatte schon immer ein Problem mit Juve


Sein Berater gibt offen zu, dass er schon lange ein Problem mit Juventus hat. In der ​Fatto Quotidiano sagte Galeone: "Er ist noch nicht darüber hinweg, aber ich habe ihm schon vor Jahren geraten, Juventus zu verlassen. Ich habe schon seit 1958 Probleme mit Juve, sie sind arrogant und meinen, dass ihnen alles gehört."