Der ​BVB muss erneut in die Tasche greifen und steht damit schon bei 111.000 Euro Strafe - allein im Juni. Im Einzelrichterverfahren hat der DFB-Kontrollausschuss die Schwarz-Gelben wegen unsportlichen Verhalten der Fans verurteilt. Mit 46.000 Euro wurde u.a. ein Becherwurf bei der Derbyniederlage gegen Schalke geahndet.​


Vier Minuten vor Schluss wurde ein Schalker Spieler mit einem Becher aus dem BVB-Block beworfen. Dazu hatten die Borussen-Fans ein Banner gezeigt, auf der die Revier-Rivalen als "Schwuchteln" bezeichnet wurden. Dazu versuchten rund 50 BVB-Fans sich Zugang zum Gästebreich zu verschaffen. Direkt nach dem Spiel hatte sich der BVB distanziert, "sowohl von homophoben Äußerungen auf der Südtribüne als auch von den gewalttätigen Auseinandersetzungen nach dem Spiel".


15.000 Euro der Strafe kann der Verein selbst benutzen, für Präventionsmaßnahmen. Dagegen war der Feuerzeugwurf aus dem ​S04-Block gegen Jadon Sancho sowie das Banner der Schalker zum Attentäter Sergej W. nicht Teil des Verfahrens. Dort hieß es: "Immer noch 'ne Bombenidee, Freiheit für Sergej W."


Insgesamt bleibt, dass der BVB wegen verschiedener Pyro-Vergehen der Fans und den Vorfällen beim Revierderby im Juni bereits schon zu insgesamt 111.000 Euro verurteilt wurde.