Eine Konstellation, in der Philippe Coutinho auch in der kommenden Saison für den FC Barcelona auflaufen wird, ​ist zum aktuellen Zeitpunkt kaum vorstellbar. Der Brasilianer steht nach der Copa America vor einer ungewissen Zukunft und wird die Katalanen nach anderthalb Jahren vermutlich wieder verlassen. Wie Mundo Deportivo berichtet, sollen drei Vereine ein Angebot hinterlegt haben, allerdings würde nur eines davon ernsthaft in Frage kommen. 


Demnach stammen die Offerten von Manchester United, dem FC Chelsea und Paris St. Germain. Während Chelsea aufgrund der bis dato bestehenden Transfersperre keine Spieler verpflichten darf, soll Coutinho laut Sky Sports aufgrund seiner Vergangenheit beim FC Liverpool nicht mit einem Wechsel zum Rivalen aus Manchester liebäugeln. Am wahrscheinlichsten wäre demnach ein Wechsel zu PSG. Laut Sport Bild soll es bereits erste Gespräche zwischen beiden Parteien gegeben haben. 

Barcelona v Liverpool - UEFA Champions League Semi Final: First Leg

     Steht nach nur 18 Monaten beim FC Barcelona wieder vor dem Aus: Philippe Coutinho.


Angeblich hofft der FC Barcelona auf eine Ablösesumme von 100 Millionen Euro für Coutinho, der erst im Januar 2018 für stolze 145 Millionen Euro vom FC Liverpool verpflichtet wurde. In 76 Pflichtspielen erzielte der Angreifer 21 Tore und lieferte elf weitere Vorlagen und blieb meist hinter den Erwartungen. Von den Fans wurde er in den vergangenen Monaten immer wieder ausgepfiffen, er selbst wirkt ebenfalls unzufrieden (via Sport Bild): "Ich hatte keine gute Saison. Meine Leistungen waren viel schlechter, als ich es von mir selbst erwartet hatte. Der einzige Weg, mich zu verbessern und wieder Vertrauen zu gewinnen, ist durch harte Arbeit, und ich habe hart gearbeitet und werde es weiter tun."


Ein Verbleib beim spanischen Meister ist äußerst unwahrscheinlich, auch eine Rückkehr nach Liverpool steht laut Mundo Deportivo nicht im Raum. Wo die Zukunft von Philippe Coutinho liegt, wird sich erst in den kommenden Wochen herausstellen.