​Borussia Mönchengladbach hält noch immer Ausschau nach einem Nachfolger für Thorgan Hazard. Die Fohlen werden aufgrund des Einzugs in die Europa League mit zahlreichen Spielern in Verbindung gebracht, allerdings kann der Verein - auch aufgrund des Transfers von Stefan Lainer - keine Unsummen in den Kader investieren. 


Die folgende Übersicht beinhaltet insgesamt sechs Spieler, die in den vergangenen Wochen mit dem VfL in Verbindung gebracht wurden - doch bei wem schlägt Sportdirektor Max Eberl tatsächlich zu?


Breel Embolo

Breel Embolo

Am Donnerstag lies die WAZ aufhorchen. Angeblich beschäftigt sich ​Breel Embolo mit einem Abgang vom FC Schalke 04, im Zuge dessen wurde Borussia Mönchengladbach als potentieller Abnehmer gehandelt. Der Schweizer steht noch bis 2021 unter Vertrag, kam 2016 für 26,5 Millionen Euro vom FC Basel und wäre trotz schwacher Torausbeute (12 Treffer in 61 Spielen) wohl kein allzu günstiger Transfer. Die Borussia könnte ihn sich vermutlich dennoch leisten. Jedoch betonte Sportvorstand Jochen Schneider umgehend: "Breel Embolo hat bei uns einen Vertrag bis 2021 und ist Bestandteil unserer Planungen für die neue Saison."


Leandro Trossard

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Leandro Trossard wird seit geraumer Zeit als Nachfolger von Thorgan Hazard gehandelt. Der 24-Jährige erzielte in der abgelaufenen Spielzeit in Diensten von KRC Genk 22 Tore, steuerte 11 Vorlagen bei und wird im Sommer voraussichtlich den nächsten Schritt in seiner Karriere machen. Sein Berater Josy Comhair sprach im April über eine Ablösesumme in Höhe von 20 Millionen Euro und glaubt (via transfermarkt.de): "Gladbach bezahlt das nicht."


​Abhängig wäre der Transfer von der weiteren Kaderplanung. Sollten Max Eberl und Marco Rose keinen großen Bedarf auf anderen Positionen sehen, würde man für Trossard unter Umständen tief in die Tasche greifen. Klar ist aber auch: Gladbach zahlt nicht jeden Preis, der aufgerufen wird.


Benito Raman

Benito Raman

Mit zehn Treffern in 30 Bundesligaspielen machte ​Benito Raman in seinem ersten Bundesliga-Jahr mächtig auf sich aufmerksam. Der Belgier wird Fortuna Düsseldorf laut Trainer Friedhelm Funkel voraussichtlich verlassen, zwischenzeitlich wurde Borussia Mönchengladbach als Interessent gehandelt. Mittlerweile deuten die Zeichen jedoch auf einen Transfer zum FC Schalke 04.


Dodi Lukebakio

Dodi Lukebakio

Die belgische Tageszeitung Het Laatste Nieuws bringt derweil ​Dodi Lukebakio mit dem VfL in Verbindung. Der FC Watford fordert angeblich 20 Millionen Euro für den Angreifer, der zuletzt an Fortuna Düsseldorf verliehen war. Aufgrund seiner Variabilität in der Offensive, seines enormen Tempos und seiner Torgefahr (14 Tore in 34 Pflichtspielen) wäre Lukebakio eine denkbare Alternative zu Hazard, allerdings stellt sich wie schon im Fall Trossard die Frage: Greift Eberl für einen einzelnen Spieler noch einmal so tief in die Tasche? Und wie viel Geld bleibt dann für andere Baustellen übrig?


Lukas Nmecha

Lukas Nmecha

Angeblich beschäftigen sich die Gladbacher mit ​Lukas Nmecha. Der deutsche U21-Nationalspieler steht bis 2021 bei Manchester City unter Vertrag, kann sich jedoch einen Wechsel in die Bundesliga vorstellen. Finanziell betrachtet wäre ein Transfer klar im Rahmen des Erlaubten, allerdings wäre kein direkter Durchbruch des 20-Jährigen zu erwarten.


Alexis Claude-Maurice

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​Alexis Claude-Maurice steht noch bis 2021 beim FC Lorient unter Vertrag, erklärte zuletzt jedoch gegenüber der L'Equipe, sich Borussia Mönchengladbach anschließen zu wollen. In 35 Einsätzen in der Ligue 2 erzielte er 14 Tore, offenbar soll Lorient bereits Angebote in Höhe von 15 Millionen Euro erhalten haben. Da der Spieler unbedingt zu den Fohlen will, wäre ein Transfer durchaus realisierbar.