​Französische Fußballer sind nicht erst seit dem Gewinn der Weltmeisterschaft 2018 heiß begehrt. Dass die 'Grande Nation' in Sachen Fußball in den letzten Jahren einen Aufschwung erlebt hat, ist aber definitiv nicht von der Hand zu weisen. Auch die Bundesligisten blicken bei ihrer Suche nach neuen Spielern daher immer häufiger in Richtung Frankreich. Neuestes Objekt der Begierde soll Bryan Mbeumo sein.


Dabei konnte der 19-jährige Mittelfeldspieler sein Können in der vergangenen Spielzeit mit seinem Klub ES Troyes AC zwar nur in der zweithöchsten französischen Spielklasse unter Beweis stellen, dennoch gelang dem Youngster in den vergangenen Monaten ein echter Durchbruch. In der Vorsaison noch eine komplette Randfigur, blühte der Linksfuß zuletzt völlig auf und avancierte mit 35 Pflichtspieleinsätzen zu einem unangefochten Stammspieler.

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Bryan Mbeumo gilt als sehr dynamischer Spieler



Dass sein Verein die Ligue 2 auf dem dritten Tabellenplatz abschloss und einen Aufstieg erst in der anschließenden Relegation um Haaresbreite verpasste, lag nicht zuletzt an den insgesamt 13 Torbeteiligungen des laufstarken Offensivspielers. Die steile Entwicklung blieb keineswegs unbeachtet und daher sollen laut der L'Equipe der FC Southampton und auch der ​​VfL Wolfsburg bereits erste konkrete Angebote für Mbeumo abgegeben haben. Dem Bericht zufolge wären beide Klubs dazu bereit, eine Summe zwischen sieben und acht Millionen Euro auf den Tisch zu legen.


Wie aus dem Umfeld des französischen Zweitligisten zu hören ist, wären die Verantwortlichen in Troyes prinzipiell zu Gesprächen bereit, für ein Butterbrot wollen sie den begehrten Flügelspezialisten, dessen Vertrag noch bis zum Sommer 2021 datiert ist, aber nicht ziehen lassen. Dem Vernehmen nach sollen sich auch die Kaderplaner des ​FC Schalke 04 rund um Michael Reschke und Sportvorstand ​Jochen Schneider intensiv mit dem zweifachen französischen U20-Nationalspieler beschäftigen.


Mbeumo selbst soll bislang noch wenig Anstalten gemacht haben, auf eines der Angebote zu reagieren. Angeblich plädiert der Jungprofi aber für einen Wechsel innerhalb Frankreichs und sieht sich in Zukunft eher bei einem renommierten Klub aus der Ligue 1. Da mit Girondins Bordeaux und Straßburg Alsace zwei Klubs parat stehen, die diese Anforderungen erfüllen würden, müssten sich die Bundesligisten wohl deutlich strecken, um den Deal doch an Land zu ziehen.