​Die Transferplanungen bei ​RB Leipzig kommen so langsam richtig ins Rollen. Unter dem neuen Sportdirektor ​Markus Krösche soll sich einiges tun. Unter anderem soll er für den Verkauf von Bruma sorgen, der bei den Sachsen keine Perspektive mehr hat. Gleichzeitig könnte sich Leipzig auf der Position des Flügelspielers schon nach einem Nachfolger umschauen - dabei ist vor allem der Name Christopher Nkunku sehr interessant.


Verjüngt RB Leipzig den schon jetzt so talentierten Kader weiter? Mit den bisherigen Transfers verfolgt man dieses Ziel auf jeden Fall. Auch offensiv könnte sich ein neuer Spielertausch anbahnen. Dass man nämlich den in dieser Saison kaum noch eingesetzten Bruma verkaufen will, steht schon länger fest. Für ihn fordert man etwa 15 Millionen Euro.


Nur 14 Ligaspiele standen für den Portugiesen zu Buche, oftmals kam er dabei nur über wenige Minuten zum Zug. Er steht also auf der Streichliste, für die mögliche Ablösesumme könnte man den Kader dann allerdings weiter verstärken. So ist zum Beispiel der noch bei Paris Saint-Germain unter Vertrag stehende Christopher Nkunku ein interessanter Kandidat.

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Nkunku (re.) mit PSG-Star Kylian Mbappe



Der 21-Jährige kommt beim Hauptstadtclub nicht wirklich zum Einsatz, immerhin stand er bei 22 Spielen in der Ligue 1 auf dem Platz. In den Kurzeinsätzen erzielte er drei Tore und bereitete zwei weitere Treffer vor. Der offensiv sehr variabel einsetzbare Franzose würde perfekt zu den Leipzigern passen, die nach der französischen L'Equipe bereits ein Interesse entwickelt haben sollen. 


Ein Verkauf des Top-Talents für eine Summe von etwa 15 Millionen Euro würde auch PSG enorm helfen, denn für das Financial Fair Play muss man noch viele Spieler verkaufen. Zudem würde Nkunku bei Leipzig auf viele Kollegen der französischen U21-Nationalmannschaft treffen. Nordi Mukiele, Ibrahima Konaté, Jean-Kévin Augustin und Dayot Upamencano laufen ebenfalls für die französische Nachwuchs-Mannschaft auf.


Auch könnte sein Talent im Kreis vieler anderer junger Spieler bei RB enorm gefördert werden. In der Bundesliga könnte er sofort Fuß fassen und sich gleichzeitig vielleicht auch schon für die ​Champions League empfehlen. Als Erweiterung für den Kader wäre er definitiv eine ideale Ergänzung - sollte man Bruma also in nächster Zeit verkaufen können, sollte man bei Nkunku ernst machen.