​Es ist der​ Transferhammer des Sommers: ​Mats Hummels wechselt vom FC Bayern München zu Borussia Dortmund. Beim ​BVB holt man sich somit einen alten Bekannten zurück ins Team, bei ​Bayern klafft nun eine große Lücke in der Abwehr - sollte man glauben, doch nun werden Details bekannt, die auch den Wechsel von Hummels erklären könnten.


So soll Hummels nach Aussage des Bayrischen Rundfunks vor einiger Zeit mitgeteilt worden sein, dass die FCB-Bosse zukünftig nicht mehr Hummels als Stammspieler bei den Bayern sehen. Stattdessen soll Neuzugang Lucas Hernandez die Position des zweiten Innenverteidigers neben Niklas Süle einnehmen. 


Man werde die Position also nicht offen im Zuge des Konkurrenzkampfes verteilen, sondern erstmal Hernandez den Platz garantieren.

​​Ob diese Information jedoch stimmen mag, ist zumindest zu hinterfragen. Bereits vergangene Saison wurde Hummels öffentlich hinter Süle und Boateng nur zur Nummer Drei in der Innenverteidigung degradiert, etablierte sich nach anfänglichen Startproblemen dann aber zum Stamm- und Führungsspieler.


Auch die Ablehnung eines Konkurrenzkampfes ist zweifelhaft. Es gibt wenige Beispiele im Fußball, wo langfristig gute Spielerleistungen gezeigt wurden, ohne dass ein Konkurrent im Nacken sitzt. Das werden auch die Bayern wissen.


Nichtsdestotrotz kann und wird der Konkurrenzdruck in der Verteidigung ein Grund des Wechsels sein. Ob dies jedoch der einzige Grund war, ist anzuzweifeln.