Der ​FC Augsburg wird in der kommenden Transferperiode einige Änderungen am Kader vornehmen. Die Verantwortlichen pokern um ein möglichst hohes Transferbudget durch den ​Verkauf hochkarätiger Spieler, um die Qualität des Kaders auch in der Breite zu erhöhen. Einem Bericht der Sport Bild zufolge habe man bei der Fahndung nach Neuzugängen unter anderem Ridle Baku ins Visier genommen, allerdings will ​Mainz 05-Sportchef Rouven Schröder den 21-Jährigen nicht ziehen lassen.


Derzeit basteln Manager Stefan Reuter und Trainer Martin Schmidt mächtig am Umbruch der Fuggerstädter. Mit Jonathan Schmid, Jan-Ingwer Callsen-Bracker, Dong-Won Ji, Konstantinos Stafylidis und Christoph Janker hat sich der Klub bereits von einem Quintett getrennt und auf der anderen Seite ​Ruben Vargas, Florian Niederlechner, ​Noah Sarenren Bazee und Marvin Friedrich verpflichtet. ​Brasilianischen Medienberichten zufolge soll mit Iago zeitnah ein weiterer Neuzugang präsentiert werden, abgeschlossen wäre die Kaderplanung damit aber noch nicht.

Yuya Kubo,Ridle Baku

  Angeblich im Visier des FC Augsburg: Ridle Baku.


"Ich bin mir sicher, dass wir das eine oder andere Interessante für den FCA realisieren können", erklärte Reuter gegenüber der Sport Bild. Mit "vielen Spielern" stehe er derzeit in Kontakt, konkretes Interesse soll vor allem an Ridle Baku bestehen. Der zentrale Mittelfeldspieler war in der abgelaufenen Saison vor seinem Syndesmosebandriss im Oktober vergangenen Jahres gesetzt, absolvierte insgesamt 15 Bundesligaspiele für Mainz 05 und steht noch bis 2022 unter Vertrag. Informationen des Online-Portals transfermarkt.de zufolge befasse sich der FCA tatsächlich mit dem deutschen U20-Nationalspieler, konkretes Interesse bestehe jedoch nicht.


Schröder hat "noch sehr viel" mit Baku vor


Die Rheinhessen denken ohnehin nicht daran, ihr Eigengewächs abzugeben: "Ridle Baku ist ein toller Spieler und genießt absolutes Vertrauen. Wir haben in Zukunft noch sehr viel mit ihm vor, deshalb braucht sich auch niemand nach ihm zu erkundigen beziehungsweise irgendwelche Gedankenspiele bemühen", erklärte Sportvorstand Rouven Schröder gegenüber der Allgemeinen Zeitung.

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  Will Eigengewächs Baku nicht ziehen lassen: Rouven Schröder.


Baku spielt seit 2007 für die Mainzer, schaffte in der vergangenen Saison den Durchbruch bei den Profis und könnte künftig eine noch wichtigere Rolle im Mittelfeld einnehmen, sollte Jean-Philippe Gbamin den Klub in diesem Sommer verlassen. Der Tabellenzwölfte der abgelaufenen Bundesliga-Saison ist ein gutes Pflaster für junge Spieler, weshalb ein Vereinswechsel mittelfristig betrachtet als unwahrscheinlich gelten darf.