Bei ​Manchester United kommt allmählich Bewegung in den Kader. Während einige Großverdiener das Theatre of Dreams so schnell wie möglich verlassen wollen, hält ein Jungstar dem Klub - vorerst - die Treue. 


Sechs Neuzugänge konnten die Red Devils bislang vermelden: die Namen derselben (​Joel Pereira, Cameron Borthwick-Jackson, Timothy Fosu-Mensah, Axel Tuanzebe, Daniel James und James Wilson) lesen sich dabei eher nicht wie die notwendigen Großinvestitionen und erhofften Verstärkungen. Traditionell kommt der ​Transfermarkt in England sowieso erst spät in Schwung. 


Den Verein verlassen werden dazu Juan Mata, Ander Herrera, Antonio Valencia und James Wilson, deren Verträge in diesem Sommer auslaufen. Für den Angriff auf die nationale Spitze, geschweige denn die internationale, werden auf jeden Fall noch Großkaliber benötigt. Kaliber vom Schlage eines Romelu Lukaku oder Paul Pogba. Dumm nur, dass diese beiden den Verein verlassen wollen. Der Belgier soll sich mit Inter Mailand einig sein, während Paul Pogba seinen alljährlichen Flirt mit Real Madrid wiederaufgenommen und intensiviert hat. Für beide zusammen erhoffen sich die ManUnited-Verantwortlichen eine Ablösesumme von um die 180 Millionen Euro.


Geld, das in Zukunft auch auf das Gehaltskonto von ​Marcus Rashford wandern würde. Der Jungstar, der auch von vielen Spitzenklubs gejagt wurde, soll sich nach Angaben der Times auf eine Verlängerung seines Vertrages verständigt haben. Eile war geboten, denn nächstes Jahr wäre Rashford ablösefrei zu haben gewesen. Die Roten Teufel bieten dem 21-jährigen Stürmer einen Vertrag bis 2025. Rashford, bis jetzt mit 2,6 Millionen Euro Grundgehalt eher ein Kleinverdiener beim englischen Rekordmeister, würde nach den neuen Konditionen wohl um die zwölf Millionen Euro jährlich einstreichen (The Telegraph).