Valentino Lazaro wird sich offenbar nach zwei Jahren aus der Bundesliga verabschieden: Wie BILD berichtet, hat sich der Österreicher mit Inter Mailand auf einen Transfer verständigt.


Vor zwei Jahren verpflichtete ​Hertha BSC Lazaro leihweise von Red Bull Salzburg, im vergangenen Jahr nahmen die Hauptstädter den variablen Mittelfeldspieler, der auf der rechten Spielhälfte alle möglichen Positionen bedecken kann, entgegen einer Ablösesumme über 6,5 Millionen Euro bis 2021 unter Vertrag.


Seine Zukunft ließ der Nationalspieler zuletzt offen, Berater Max Hagmayr kümmerte sich während Lazaros Aufenthalt bei der ÖFB-Elf um etwaige Angebote. Nachdem Transfer-Guru Gianluca Di Marzio kürzlich vermeldete, ​dass die Gespräche zwischen Lazaro und Inter Mailand bereits begonnen hätten, sollen sich beide Parteien laut BILD mittlerweile einig sein.

Valentino Lazaro

Kehrt der Hertha aller Voraussicht nach den Rücken: Valentino Lazaro



Demnach soll sich Hagmayr kürzlich in Mailand befunden und am gestrigen Montag mit Hertha-Manager Michael Preetz in Berlin getroffen haben, um den Transfer in Gang zu bringen. Der Klub sei durchaus gewillt, Lazaro abzugeben - allerdings nur, wenn das Angebot stimmt. Nachdem das Blatt über eine ​Schmerzgrenze in Höhe von 20 Millionen Euro berichtete, heißt es nun, dass die Hertha angeblich 25 Millionen Euro fordert. 

​An dem nötigen Kleingeld dürfte es Inter, das sich zum zweiten Mal in Folge für die Champions League qualifizierte und die Unterstützung chinesischer Investoren besitzt, nicht mangeln. Antonio Conte, der vor wenigen Wochen als neuer Trainer vorgestellt wurde, wolle Lazaro unbedingt verpflichten und ihn fest in sein bevorzugtes 3-5-2 System einbauen. 


Sollte der Klub auf die vermeintlichen Ablöseforderungen eingehen, winkt der Hertha ein neuer Transfer-Rekord. Vor zwei Jahren ließen die Verantwortlichen John Anthony Brooks für 17 Millionen Euro zum VfL Wolfsburg ziehen, mit Lazaro würde man erstmals die Marke von 20 Millionen Euro überschreiten.