​Der ​FC Augsburg hat seinen dritten Neuzugang unter Dach und Fach gebracht. Nach ​Florian Niederlechner und ​Marvin Friedrich ​wechselt auch ​Ruben Vargas in die Fuggerstadt. Das schweizer Talent mit dominikanischen Wurzeln stand bei vielen Klubs auf dem Zettel und könnte in der neuen Bundesliga-Saison für mächtig Furore sorgen. 

Die ersten Schritte als Fußballer machte Vargas beim FC Adligenswil. SC Kriens und FC Luzern heißen die weiteren Jugendstationen des 20-Jährigen. In Luzern schaffte der Flügelspieler im Sommer 2017 den Sprung in den Profikader. Sein Debüt für den schweizer Erstligisten feierte der Youngster Ende August, als er beim 1:1-Unentschieden gegen den FC Zürich in der Schlussphase eingewechselt wurde. 


In der Rückrunde durfte der Rechtsfuß einige Male von Beginn an ran und machte nicht nur mit überzeugenden Vorstellungen, sondern auch mit zwei Toren und vier Vorlagen auf sich aufmerksam. In der zurückliegenden Spielzeit zählte Vargas zum Stammpersonal und war mit 16 Torbeteiligungen (acht Treffer/acht Vorlagen) in 31 Ligaspielen einer der Topscorer des Erstligisten, der die Saison auf Platz fünf abschloss.

Vargas, der im Oktober 2018 für die Schweizer U21-Nationalmannschaft debütierte, weckte mit seinen starken Leistungen das Interesse einiger Klubs aus dem In- und Ausland. Neben dem FC Basel und den Young Boys Bern streckten angeblich auch ​Borussia Mönchengladbach und der ​SC Freiburg ihre Fühler nach dem 20-Jährigen aus. Das Rennen machte letztendlich der FC Augsburg, der für den Flügelspieler angeblich 2,5 Millionen Euro Ablöse auf den Tisch legte. In der Fuggerstadt hat der Offensivspieler einen Fünfjahresvertrag unterschrieben. 


Mit Vargas haben die bayerischen Schwaben ein vielversprechendes Talent verpflichtet, das in der neuen Saison auf den Außenbahnen für mächtig Tempo sorgen dürfte. Der 20-Jährige ist technisch versiert, variabel einsetzbar und bringt zudem den nötigen Zug zum Tor mit. Der Youngster verfügt zweifelsohne über ausreichend Qualität, um in der ​Bundesliga Fuß zu fassen.