​Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic ​kündigte am Wochenende an, dass die Münchner auf dem Transfermarkt "noch einiges tun wollen". Dem Vernehmen nach steht Nationalspieler Leroy Sané beim ​deutschen Rekordmeister weiterhin ganz oben auf dem Zettel. Als Alternative hat der Doublegewinner angeblich Gareth Bale ausgemacht. Beim walisischen Nationalspieler sollen die Bayern ein Leihgeschäft favorisieren. Der Berater des 29-Jährigen hat die Gerüchte nun allerdings dementiert.


Die Bayern-Verantwortlichen werben seit geraumer Zeit ​öffentlich um Sané. Vorstandvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge betonte zuletzt, dass sich der 23-Jährige zunächst entscheiden müsse, wohin die Reise gehen soll. Wie der kicker berichtet, will sich der Linksaußen zeitnah mit Cheftrainer Pep Guardiola zusammensetzen, um in Erfahrung zu bringen, wie der Übungsleiter mit ihm plant. Entscheidet sich der Ex-Schalker für einen Verbleib bei ​Manchester City, muss sich der deutsche Rekordmeister nach einer passenden Alternative umsehen. 

Gareth Bale

Bestritt 42 Saisonspiele (14 Tore/sechs Vorlagen): Gareth Bale


Englischen Medienberichten zufolge soll Bale Plan B des FC Bayern sein. Der 29-Jährige steht bei ​Real Madrid auf dem Abstellgleis. Die Königlichen halten bereits seit geraumer Zeit nach einem Abnehmer für den Waliser Ausschau. Als potenzielle Interessenten wurden zuletzt unter anderem der ​FC Chelsea, Paris Saint-Germain und ​Manchester United gehandelt. Glaubt man den Gerüchten in England, soll der deutsche Rekordmeister die besten Chancen auf eine Verpflichtung haben. Demnach steht ein einjähriges Leihgeschäft im Raum. 


Berater dementiert

Gegenüber ESPN FC wies Berater Jonathan Barnett die Gerüchte rund um seinen Mandanten als falsch zurück. Der FC Bayern habe für den Angreifer keine Anfrage hinterlegt. Ein Wechsel zum deutschen Rekordmeister ist aufgrund des hohen Gehalts von Bale ohnehin nur schwer vorstellbar. In Madrid streicht der 29-Jährige angeblich ein Jahresgehalt (netto) von rund 16 Millionen Euro ein. Die Top-Verdiener beim ​Bundesliga-Primus kassieren angeblich 15 Millionen Euro (brutto) pro Saison. Eine Leihe, ähnlich wie zuvor bei James, hätte die Lösung sein können - das Risiko für den FCB hätte sich in Grenzen gehalten. Doch wie sein Berater nun sagt, das Gerücht sei "Bullshit".