Der ​FC Bayern München und​ ​Mats Hummels könnten nach drei Jahren wieder getrennte Wege gehen. Der Innenverteidiger steht vor einer Rückkehr zu ​Borussia Dortmund. Medienberichten zufolge stellt die Ablösesumme die letzte große Hürde dar. Der Weltmeister soll seinem Ex-Verein vor allem mit seiner Kopfballstärke weiterhelfen. Die Verpflichtung des 30-Jährigen hätte angeblich auch Auswirkungen auf die weiteren Transferpläne.


Die Verantwortlichen des Vizemeisters halten seit geraumer Zeit nach einem erfahrenen Innenverteidiger Ausschau. Eine erneute ​Verpflichtung von Hummels schien vor Wochen noch undenkbar zu sein. Mittlerweile deutet jedoch vieles auf eine Rückkehr nach Dortmund hin. Laut kicker-Informationen sind sich die Parteien weitestgehend einig, lediglich ​bei der Ablöse konnte man bislang noch keinen gemeinsamen Nenner finden. Die Bild-Zeitung spekuliert über eine Ablöse in Höhe von rund 20 Millionen Euro plus Bonuszahlungen.

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Bald wieder Teamkollegen? Mats Hummels (l.) und Marco Reus


An alter Wirkungsstätte soll der kopfballstarke Verteidiger unter anderem dafür sorgen, dass der BVB weniger Gegentreffer nach Standardsituationen bekommt. In der abgelaufenen Saison kassierte die Mannschaft von Cheftrainer Lucien Favre nach ruhenden Bällen insgesamt 14 Gegentore, davon neun in Rückrunde. Hummels soll den Schwarz-Gelben zudem bei eigenen Standardsituationen mehr Torgefahr verleihen.


Laut Bild-Informationen würde die Rückkehr des Weltmeisters eine weitere Baustelle im Kader schließen. Demnach wäre die Verpflichtung eines kopfballstarken Stürmers damit hinfällig. In den letzten Wochen wurde unter anderem ​Juve-Angreifer Mario Mandzukic mit dem Vizemeister in Verbindung gebracht.