Beim ​FC Augsburg könnte es den Sommer über zur neuen Saison eine Art "Summer Sale" geben. Mit Hinteregger, Max und Gregoritsch könnten drei namhafte Augsburger wechseln und dabei eine Menge Geld einbringen. Indes versucht der Verein, Torhüter Kobel von Hoffenheim langfristig zu binden. Es könnte zu einem großen Umbruch kommen.


Der FC Augsburg war in der letzten Saison einer der Vereine, die bis kurz vor Schluss noch im Abstiegskampf waren. Nach der Entlassung von Manuel Baum, ​der jetzt Trainer der deutschen U20 werden soll, konnte Nachfolger Martin Schmidt mit Siegen gegen den ​VfB Stuttgart und ​Eintracht Frankfurt wichtige Zähler holen. Zur kommenden Saison könnte der Verein wichtige Spieler verlieren, es droht ein Umbruch. Dieser würde den Fuggerstädtern jedoch eine Menge Geld erwirtschaften, was es dann klug umzusetzen gilt. 


Kandidaten auf einen Abgang sind vor allem prominente Augsburger Namen wie Hinteregger, Max, Gregoritsch und Koo. Koos Vertrag läuft allerdings nun aus und trotz Versuche von Trainer Schmidt ihn vom Verbleib zu überzeugen, wird er wohl (ablösefrei) wechseln.

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Koo wird Augsburg sehr wahrscheinlich verlassen - sein Vertrag läuft aus 


Hinteregger war zum Winter nach Frankfurt verliehen worden, nachdem er öffentlich Noch-Trainer Baum kritisiert hatte. Dort blühte der Österreicher richtig auf, sodass ein fester Wechsel wohl nur noch Formsache ist. Er könnte, ebenso wie Gregoritsch bei einem potenziellen Wechsel, rund zehn Millionen Euro in die Kassen spülen. 


Am teuersten wäre aber Philipp Max. Er und Gregoritsch sollen dem kicker nach den Verein verlassen wollen - dabei könnte der begehrte linke Außenbahnspieler 20 Millionen Euro einbringen. Diese Summen wären für Augsburg sehr viel wert, doch ob sich dadurch die Abgänge der bisher wichtigen Spieler rentieren, ist fragwürdig. 


Als Gegenmaßnahme sollen sie bereits versuchen, Gregor Kobel an den Verein zu binden. Der Torwart wurde im Winter aus ​Hoffenheim ausgeliehen und soll langfristig beim FCA bleiben. Allerdings gibt es noch keine Freigabe der TSG. 


Zusätzlich zu dem ​bevorstehenden Abgang von Caiuby, dem bereits vollzogenen Wechsel von Jonathan Schmid und dem ablösefreien Wechsel von Stafylidis könnte sich gefühlt der ganze Kader der Augsburger verändern. Da diese großen Veränderungen sehr wahrscheinlich noch nicht bis zum Start der Vorbereitung in zwei Wochen abgeschlossen sein werden, könnte es ein holpriger Start in die Sommerphase für Trainer Schmidt werden. Es gilt einen vermutlich bevorstehenden Umbruch zu managen.