Ralf Rangnick zieht sich aus dem operativen Geschäft bei ​RB Leipzig zurück und wird künftig die Filialen in New York und Brasilien betreuen. Im Interview mit dem kicker sprach Rangnick nun über den Stand der Dinge bei Timo Werner.


Dass der ​FC Bayern München Nationalstürmer Timo Werner gerne verpflichten würde, ist ein offenes Geheimnis. Aber: der Deutsche Rekordmeister ist offenbar bereit, den Poker mit RB Leipzig auszusitzen und den Stürmer notfalls in einem Jahr ablösefrei an die Isar zu lotsen. Ralf Rangnick erklärte nun, dass es zumindest noch keine offizielle Einigung respektive Anfrage bezüglich Werner gäbe.

Timo Werner

Noch keine Einigung mit dem FC Bayern: Timo Werner bleibt vorerst, wo er ist



"Timo ist auf dem Standpunkt, dass er den Vertrag nicht verlängern will, aber bisher hat sich noch kein Verein gemeldet, der gesagt hat, er wäre mit Timo einig und wolle ihn verpflichten", so Red Bulls neuer Head of Sport and Development Soccer. Dass die Personalie Timo Werner bereits vom neuen Sportchef Markus Krösche bearbeitet wird, dementierte Rangnick.


"Bis zum 30. Juni bin ich noch Sportdirektor, und so lange werde ich auch noch versuchen, eine für alle Beteiligten sinnvolle Lösung zu finden. Ich glaube weiterhin, dass es von Timo keine gute Idee ist, in ein letztes Vertragsjahr zu gehen. Das könnte, je nachdem, wie seine Leistung ausfällt, auch schwierig werden mit den Fans, was sehr schade wäre, weil er sich bei uns zu einem Publikumsliebling entwickelt hat."


"Meine Meinung ist, dass Timo am allerbesten hierher passt"

Der Stand der Dinge bleibt bei Werner also unverändert: Zurückhaltung bei den Bayern, Druck in Leipzig. Rangnick würde gerne Nägel mit Köpfen machen und den Nationalstürmer langfristig an die "Roten Bullen" binden: "Meine Meinung ist, dass Timo am allerbesten hierher passt, auch was die Spielweise betrifft. Wenn ich sein Berater oder Vater wäre, würde ich ihm ganz klar raten, hierzubleiben und zu verlängern. Und wenn tatsächlich ein ganz großer Klub kommt und ihn haben will, und zwar so, dass man es auch spürt, kann er das immer noch machen."