​Mats Hummels ist auf dem Sprung zum BVB. Wie die BamS berichtet, sind sich die beiden Vereine und auch der Spieler bereits einig. Dortmund zahlt demnach 20 Millionen Euro plus Boni an den FC Bayern, dem Transfer steht nur noch die Bestätigung der Bayern-Bosse im Weg. Für Borussia Dortmund ist Hummels das letzte Puzzlestück im Team.


Der Innenverteidiger steht damit vor einem Wechsel zu seinem Ex-Klub, von dem er 2016 Richtung ​Bayern München wechselte. In ​Dortmund soll er jetzt die Rolle des (Titel-) erfahrenen Führungsspielers annehmen, der der jungen Mannschaft zu mehr Kaltschnäuzigkeit verhelfen soll.


Gehaltstechnisch muss Hummels in Dortmund Abzüge hinnehmen. Der Spieler wird statt zwölf Millionen wie bei den Bayern lediglich "nur" zehn Millionen verdienen. Doch nicht nur seine Liebe an den BVB führt Hummels zurück in den Pott, vor allem die große Konkurrenz wird den 30-Jährigen ins Grübeln gebracht haben. Mit Lucas Hernandez und Benjamin Parvard hat Hummels zwei junge Konkurrenten bekommen.

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Echte Liebe? Hummels und der BVB


Hummels "flüchtet" somit aus München gen Dortmund. Neben der sportlichen Konkurrenz ist dies auch eine Folge einer schwierigen Saison unter Trainer Kovac. So war Hummels zu Beginn nur Innenverteidiger Nummer drei und etablierte sich erst in der Rückrunde zur Stütze in der Abwehr. Das Verhältnis zwischen dem Spieler und dem Trainer gilt als verhärtet. Gut möglich also, dass Hummels sich auch deshalb zum Wechsel entschied.


Die Dortmunder können damit ihre Transferplanung so gut wie abhaken. Mit Hummels wurde der fehlende, erfahrende Spielertyp verpflichtet. Die Transferoffensive des BVB kann sich sehen lassen: Neben Hummels verpflichtete man bereits Julian Brandt, Thorgan Hazard und Nico Schulz.