​​Lionel Messi ist mit keinem anderen Spieler auf diesem Planeten zu vergleichen. Das dürfte eigentlich jedem Fußballfan klar sein. In den vergangenen Jahren wurden dennoch immer wieder aussichtsreiche Talente als neue Messis gehandelt. Ein Blick auf die bislang erbrachten Leistungen der einstigen Hoffnungsträger ist jedoch ein eindrucksvolles Mahnmal für kommende Shootingstars.


Emre Mor (Celta Vigo)

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Als Emre Mor im Sommer 2017 als vermeintliches Riesentalent zum BVB wechselte, ernteten die Dortmunder viele Schulterklopfer. Durchsetzen konnte sich der türkische Spielmacher dennoch überhaupt nicht. Nach seinem Abgang nach Spanien, steht der heutige 21-Jährige mittlerweile auch bei Celta Vigo vor dem Aus.


Recep Niyaz (Denizlispor)

Die türkischen Fußballfans sind für ihre Begeisterungsfähigkeit bekannt. Dass viele vermeintliche Messi-Nachfolger in der Süper Lig ihren Ursprung finden, ist daher kein Zufall. Auch Recep Niyaz wurde einst eine goldene Zukunft vorhergesagt, aktuell dümpelt der zentrale Mittelfeldspieler aber in der zweiten türkischen Liga herum.


Marko Marin (Roter Stern Belgrad)

Marko Marin

Auch die deutsche Medienlandschaft ist nicht davor gefeilt, Spieler zu früh hochzuloben. Marko Marin konnte diese enormen Erwartungen nie erfüllen und stürzte nach einem missglückten Versuch beim FC Chelsea Fuß zu fassen, in die Bedeutungslosigkeit ab. Bei seinem aktuellen Klub Roter Stern Belgrad ​blühte der Edeltechniker zuletzt aber wieder auf.


Marco Rojas (SönderjyskE)

Marco Rojas

Marco Rojas ist für viele Fans des VfB zu einem Running-Gag geworden. Einst aufgrund seiner neuseeländischen Abstammung als Kiwi-Messi angepriesen, war der Rechtsaußen den Anforderungen in der Bundesliga überhaupt nicht gewachsen und landete nach Zwischenstopps bei Greuther Fürth und dem FC Thun mittlerweile in der dänischen Liga.


Julian Green (Greuther Fürth)

Julian Green

Julian Green lief ebenfalls für kurze Zeit im Trikot des VfB Stuttgart auf. Doch bereits damals, im Jahre 2017, war klar, dass der ehemalige Jugendspieler des FC Bayern München nicht das Zeug für den ganz großen Durchbruch hat. Immerhin spielte er in der abgelaufenen Zweitligasaison für seinen aktuellen Klub Greuther Fürth eine ordentliche Rolle.


Lee Seung-Woo (Hellas Verona)

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Lee Seung-Woo durchlief mehrere Jugendabteilungen des FC Barcelona und wandelte daher zumindest indirekt auf den Spuren von Lionel Messi. Obwohl dem Südkoreaner sogar von der Barca-Legende Xavi ein Stammplatz im Profikader zugetraut wurde, endete der Linksaußen schließlich beim italienischen Zweitligisten Hellas Verona. 


Christian Atsu (Newcastle United)

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Christian Atsu wurde einst von den häufig extrem zielsicheren Scouts des FC Porto als Superstar von Morgen ausgemacht. Der 27-jährige Flügelflitzer legte seitdem jedoch lediglich eine ordentliche Karriere hin und geht aktuell für Newcastle United auf Torejagd.


Juan Manuel Iturbe (UNAM Pumas)

Juan Iturbe

Der mittlerweile 26-jährige Juan Manuel Iturbe wurde einst als paraguayisches Pendant von Lionel Messi bezeichnet. Diese Vorschusslorbeeren konnte sich der Rechtsaußen aber nie wirklich verdienen und spielt auch bei seinem aktuellen Verein UNAM Pumas alles andere als eine Hauptrolle.


Giorgi Chanturia (vereinslos)

Giorgi Chanturia,Elmir Nabiullin

Giorgi Chanturia verbrachte knapp ein Jahr in der Jugendakademie des FC Barcelona. Diese Episode reichte aus, um ihn für eine gewisse Zeit als großen Hoffnungsträger des georgischen Fußballs zu bezeichnen. Nach zahlreichen nicht von Erfolg gekrönten Stationen, unter anderem auch beim MSV Duisburg, befindet sich der 26-Jährige derzeit auf der Suche nach einem neuen Verein.


Bojan Krkic (Stoke City)

Stoke City v Brentford - Sky Bet Championship

In dieser Liste darf Bojan Krkic natürlich nicht fehlen. Der heute 28-Jährige wurde wie Messi beim ​FC Barcelona ausgebildet und bestritt sogar einige Pflichtspiele Seite an Seite mit dem argentinischen Superstar. Der große Durchbruch blieb dem mittlerweile bei Stoke City angestellten Angreifer aber verwehrt.


Iker Muniain (Athletic Bilbao)

Iker Muniain

Iker Muniain ist ein waschechter Baske und hielt seinem Herzenskub Athletic Bilbao daher bislang die Treue. Der sehr trickreiche Offensivspieler ist bei dem spanischen Erstligisten zwar eine feste Größe, noch vor wenigen Jahren hätte man aber angenommen, dass der Spanier im Alter von 26 Jahren bereits deutlich weiter sei.


Ryo Miyaichi (FC St. Pauli)

Ryo Miyaichi

Schon allein von der Spielanlage her und der aufgrund des tiefen Körperschwerpunkts bedingten raschen Richtungswechsel, liegt ein Vergleich von Messi und asiatischen Spielern auf der Hand. Auch Ryo Miyaichi wurde daher in seinem Heimatland mitunter mit dem mehrfachen Weltfußballer verglichen. Der ehemalige Arsenal-Youngster, den es mittlerweile zum FC St. Pauli verschlug, konnte diese enormen Fußstapfen aber nie auch nur annähernd ausfüllen.


Alen Halilovic (Standard Lüttich)

Alen Halilovic

Alen Halilovic bringt von den Anlagen eigentlich alles mit. Bislang stolperte der 26-Jährige aber häufig über seine fehlenden Disziplin und konnte so auch beim Hamburger SV nicht Fuß fassen. Aktuell ist er von seinem Stammverein AC Mailand an den belgischen Klub Standard Lüttich ausgeliehen.


Pietro Pellegri (AS Monaco)

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Pietro Pellegri wechselt im Januar 2018 im zarten Alter von 17 Jahren für die stolze Ablösesumme von 20,9 Millionen Euro vom FC Genua zur AS Monaco. Bei den Monegassen wurde der Mittelstürmer seitdem aber nur sporadisch eingesetzt.


Lorenzo Insigne (SSC Neapel)

Lorenzo Insigne

Der mit Abstand beste Spieler in dieser Liste ist zweifelsohne Lorenzo Insigne. Der Linksaußen des SSC Neapel ist bei seinem Klub eine feste Größe und kann auch bereits 32 Länderspiele für die Squadra Azzurra vorweisen. Aus dem Schatten des übermächtigen Lionel Messi kann aber auch der Offensivspieler nicht treten.


Takefusa Kubo (Real Madrid)

Takefusa Kubo

Obwohl diese Liste recht eindrucksvoll zeigt, wie mühsam sich die Suche nach den Superstars von Morgen gestalten kann, geben die internationalen Spitzenklubs die Hoffnung allem Anschein nach nicht auf. So verkündete Real Madrid erst unlängst ​die Verpflichtung des Offensiv-Juwels Takefusa Kubo. Pikantes Detail: Ausgebildet wurde dem vom FC Tokyo verpflichtete 18-Jährige einst beim Erzrivalen FC Barcelona.