Der Transfer von Matthijs de Ligt zum ​FC Barcelona hat sich offenbar zerschlagen. Wie Alfredo Martínez, Reporter des spanischen Radiosenders Onda Cero via Twitter vermeldete, soll sich der Niederländer gegen den spanischen Meister entschieden haben.


Seit vielen Monaten wird über die Zukunft von Matthijs de Ligt spekuliert. Bislang galt der FC Barcelona als Favorit auf die Verpflichtung, nachdem die Katalanen bereits bei Frenkie de Jong frühzeitig Nägel mit Köpfen gemacht haben. ​Doch plötzlich soll der 19-Jährige einen Wechsel zu Paris St. Germain bevorzugen, nachdem die Verhandlungen seit geraumer Zeit ​ertraglos waren.  

​"Ich weiß noch nicht, was mein Herz mir sagt, weil ich mich die ganze Zeit voll auf Ajax und die Nationalmannschaft konzentriert habe. Aber jetzt im Urlaub werde ich Zeit dafür haben, darüber nachzudenken und zu entscheiden, was ich in Zukunft machen möchte", erklärte der Youngster kürzlich gegenüber Mundo Deportivo (via Sport Bild). Er wolle eine "Führungsrolle" bei seinem künftigen Verein einnehmen und "viele Partien" spielen - Geld sei hingegen nur von geringer Bedeutung. 

​​Womöglich hat er sich wegen der sportlichen Situation nun gegen Barça entschieden. Laut Martínez scheitere ein Transfer nicht nur wegen den finanziellen Dimensionen, sondern auch, weil de Ligt davon überzeugt sei, bei einem anderen Verein besser aufgehoben zu sein. Mit Gerard Pique, Samuel Umtiti und Clement Lenglet kämpfen drei Innenverteidiger um die Plätze in der Startelf, ein Stammplatz wäre für ihn daher alles andere als garantiert.

​Zwar ist die Innenverteidigung von PSG mit Thiago Silva, Marquinhos, Thilo Kehrer und Prisnel Kimpembe ebenfalls alles andere als schlecht besetzt, doch offenbar sieht er unter Thomas Tuchel größere Chancen auf eine Führungsrolle. Seine Qualitäten auf und neben dem Platz sind unbestritten, schließlich trägt er seit über einem Jahr bereits die Kapitänsbinde bei Ajax Amsterdam. Wohin es ihn letztendlich ziehen wird, ist Stand jetzt dennoch offen.