Schlechte Nachrichten für ​Borussia Mönchengladbach im Tauziehen um den belgischen Außenstürmer Leandro Trossard. Wie der belgische Journalist Kristof Terreur via Twitter meldete, soll sich mit Brighton Hove & Albion nun auch ein Verein aus der englischen ​Premier League für den Spieler interessieren und sogar schon in Verhandlungen getreten sein.


Seit Langem gilt Leandro Trossard von KRC Genk als Transferziel bei den Fohlen. Nachdem in den vergangenen Tagen die Zuversicht auf einen Wechsel an den Niederrhein immer größer wurde, könnte sich ein möglicher Wechsel nun doch noch zerschlagen. Denn mit Brighton Hove & Albion ist ein zahlungskräftiger Verein von der Insel mit in den Ring gestiegen und soll sogar schon ein offizielles Angebot für den 24-Jährigen abgegeben haben.


Eigentlich hatte man Trossard bei der Borussia als Nachfolger für den nach Dortmund abgewanderten Thorgan Hazard gesehen, jetzt aber muss man befürchten, im Ringen um den Offensivstar den Kürzeren zu ziehen. Brighton ist demnach schon in Verhandlungen mit Genk, als Ablöse werden rund 20 Millionen Euro für den Kapitän von KRC kolportiert. Dabei bezieht sich der Journalist auf Informationen der belgischen Zeitung HLN.


Gladbach selbst soll ebenfalls schon lange in Verhandlungen mit Genk stehen, diese aber ziehen sich. Daraus lässt sich schließen, dass beide Vereine bei den Ablösesummen für den Akteur noch zu weit bislang auseinanderlagen. Mit einem Verein aus der Premier League, der nicht so sehr aufs Geld schauen muss wie der VfL, könnte ein Transfer dagegen schnell vonstatten und die Borussia am Ende leer ausgehen.


Einziges Argument, was Eberl und Co hätten, wäre die Teilnahme am internationalen Geschäft. Dafür wäre der Fußball auf der Insel wohl der Attraktivere aus Sicht von Trossard. Zudem dürfte die Anzahl der Spiele bei FA und League Cup sowie den vier Ligaspielen mehr als in der Bundesliga dazu führen, dass Trossard am Ende in Brighton nicht weniger Spielzeit hätte als in Gladbach. Für die Borussia wird ein Transfer durch den neuen Konkurrenten keinesfalls leichter.