​Lübeck war und ist für ​Dieter Hecking (54) eine besondere Stadt. In Lübeck, genauer gesagt beim VfB Lübeck, seiner zweiten Trainerstation (nach dem Regionalligisten SC Verl) heuerte der heutige ​HSV-Trainer im Jahr 2001 an und führte den Klub ein Jahr später in die​ Zweite LigaIn Lübeck wiederum wird er mit seiner neuen Mannschaft das erste Spiel seiner Amtszeit bestreiten.


Zwar spielt der ​HSV am 26. Juni (19.00 Uhr) nicht gegen Heckings alten Klub (der als Zweiter der Abschlusstabelle der Regionalliga Nord nur denkbar knapp den Aufstieg in die Dritte Liga verpasste), sondern gegen den klassentieferen Phönix Lübeck, der in der vergangenen Saison den Aufstieg aus der Landesliga in die Oberliga geschafft hat - dennoch wird diese erste Dienstreise als HSV-Coach für Hecking eine ganz besondere werden. Im Stadion am Flugplatz werden bis zu 3000 Fans erwartet. 


Zuletzt hatte es ein wenig Verwirrung um diesen Termin gegeben. Ursprünglich war nämlich tatsächlich vorgesehen, dass der HSV beim VfB Lübeck antritt. Aber: schon zwei Tage nach dem Kick in Lübeck startet bereits die Zweitligasaison. Aus diesem Grund hatte sich Dieter Hecking, fast unmittelbar nach seiner Präsentation im Volkspark, einen sportlich stärkeren Gegner für diesen Tag gewünscht, um seine Truppe schon frühzeitig in den Wettkampfmodus zu bringen. Am Ende wurde es - fast ein wenig HSV-like - kein besserer Gegner, sondern einer, der noch eine Klasse tiefer spielt als der ursprüngliche. Um es salopp zu formulieren: egal ob VfB oder Phönix - hauptsache Lübeck.