​Erst vor wenigen Monaten kündigte Arjen Robben das Ende seiner langen Zeit beim ​FC Bayern München an. Nur wenige Spieler prägten den Rekordmeister in der Vergangenheit so sehr, wie der Niederländer es tat. Doch in diesem Sommer muss sich der Flügelstürmer nach einem neuen Verein umschauen, denn an das Karriereende denkt Robben noch nicht. Am gestrigen Donnerstag wurde er dann am Bremer Flughafen gesichtet und die Spekulationen nahmen ihren Lauf, doch hinter seinem Abstecher an die Weser steckt lediglich eine kleine Bequemlichkeit.


Als man den achtfachen deutschen Meister in Bremen am Flughafen sichtete, dauerte es nicht lange, bis die Gerüchte den Weg in sämtliche Internetforen fanden. Es hätte sogar Berichte gegeben, dass sich Robben mit ​Werder-Sportchef Frank Baumann getroffen haben soll um über einen Wechsel zum SVW zu sprechen. Doch wenig später war sofort klar, dass Arjen Robben nicht nach Bremen wechseln wird, das berichtet zumindest die Deichstube


Der 35-jährige Niederländer ist bei Werder kein Thema, auch wenn man beim Gedanken daran schon manche positive Argumente finden könnte. Doch es bleibt die Frage, wieso sich Robben überhaupt in Bremen aufhielt, denn nach Norddeutschland verschlägt es den ehemaligen Münchner eigentlich eher selten. Doch seine Sichtung hat einen ganz einfachen Grund, denn der Profi befand sich nur auf der Durchreise.

Arjen Robben

Die sensationelle Karriere von Robben nahm in der Eredivisie ihren Lauf


Robben war zusammen mit seiner Frau unterwegs und kam wahrscheinlich aus seiner Heimatstadt Groningen. Dort könnte er über einen möglichen Wechsel zu seinem Jugendklub diskutiert haben, denn eine Rückkehr in die Eredivisie ist durchaus wahrscheinlich. Von dort könnte er dann den kürzeren Weg zum nächstbesten Flughafen gewählt haben um wieder nach München zu fliegen, wo das Paar immer noch wohnt.


Nach Bremen sind es von Groningen nämlich nur etwa 180 Kilometer, um nach Amsterdam zu fahren von wo aus der Flug auch noch länger dauert, hätten sie rund 190 Kilometer zurücklegen müssen. Also war sein Abstecher in Bremen nur eine kleine Bequemlichkeit, hatte aber keinen sportlichen Hintergrund. Doch auch als Werder-Fan darf man gewiss träumen, ein Wechsel zum SVW ist aber wirklich nur eine Sache für Fußball-Romantiker.