​Nach der Saison ist vor der Saison, das gilt auch für den ​SV Werder Bremen. Denn vor der nächsten Spielzeit gibt es bereits jetzt einige Veränderungen und die Bremer versuchen noch weiter sich zu verstärken. Doch der große finanzielle Rahmen ist bei den Grün-Weißen nicht wirklich üppig, die mögliche Startelf ab dem Sommer wird trotzdem ein paar andere Akteure sehen.


Tor und Verteidigung

Jiri Pavlenka,Theodor Gebre Selassie,Niklas Moisander

In der Defensive der Werderaner wird sich wahrscheinlich nicht viel tun. Im Tor wird aller Voraussicht nach weiterhin der starke Jiri Pavlenka stehen, der zwar umworben ist aber definitiv in Bremen bleiben soll. Selbiges gilt für den Linksverteidiger Ludwig Augustinsson, doch auch er bleibt höchstwahrscheinlich an der Weser. Auf den restlichen Positionen wird in den nächsten Jahren ein Umbruch stattfinden müssen, denn sowohl Niklas Moisander als auch Theodor Gebre Selassie sind schon über 30 Jahre alt.


Doch in ihrer derzeitigen Form werden sie auch im nächsten Jahr noch nicht von ihrem Stammplatz zu verdrängen sein, trotzdem rüstet Werder dort weiter auf. Bleibt nur noch die Position neben Moisander, in der Milos Veljkovic die besten Chancen haben dürfte. Das Talent ist nach einer durchwachsenen Saison nicht kritikfrei, deswegen ist Werder Bremen immer noch an ​Kaan Ayhan interessiert. Mit ihm würde man sich defensiv enorm verstärken, einen Stammplatz hätte er fast sicher.


Mittelfeld

Davy Klaassen,Marko Grujic

​Im Mittelfeld wird die eine große Frage lauten, ob Trainer Florian Kohfeldt weiter an seiner Raute festhalten will, und wie er den offensiven Part besetze will. Möglich wäre es dann nämlich, dass Werder mit einem defensiven, zwei zentralen und einem offensiven Mittelfeldspieler auflaufen könnte. Den defensiven Part könnte dann Tomáš Souček übernehmen, der derzeit stark von Werder umworben wird. Er könnte sich als Königstransfer herausstellen, auch wenn die tschechischen Medien derzeit von einem Verbleib in Prag ausgehen.


Ein weiterer Name, der durch Bremen geistert ist Marko Grujic, der nach einem Jahr auf Leihbasis bei ​Hertha BSC zum ​FC Liverpool zurückkehrt. Der Plan ist es allerdings ihn ein weiteres Mal zu verleihen. Die ​Bundesliga kommt dafür erneut in Frage, der SV Werder Bremen könnte sich seine Dienste sichern. Damit würde Grujic im zentralen Mittelfeld neben Maximilian Eggestein auflaufen, der als großer Leistungsträger nicht zu verdrängen ist. 


Der Niederländer Davy Klaassen könnte ab dem nächsten Jahr eine Position weiter nach vorne rücken und das offensive Mittelfeld bekleiden, wie er es bereits in seiner Zeit bei Ajax Amsterdam herausragend tat. Denn dort herrscht nach dem Abgang von Max Kruse eine Lücke - Kruse war zuletzt als Freigeist hinter den beiden Spitzen aufgelaufen.


Angriff

Florian Kohlfeld,Milot Rashica

Auf den Sturm wird in der nächsten Spielzeit viel Verantwortung zukommen, denn mit Kruse fällt sehr viel Offensiv-Power weg. Doch vor allem ein Spieler kann diese sehr gut ersetzen, ​Milot Rashica spielte eine herausragende Rückrunde und wird voraussichtlich auch nach dem Sommer der wichtigste Angreifer bleiben. Einzig, wer sein Nebenmann sein wird, ist noch offen.


Dort könnte entweder Michael Gregoritsch starten, der von Werder zwar immer noch begehrt ist, doch wohl zu teuer sein wird. Die wohl realistischere Variante ist, dass Johannes Eggestein sich stark entwickelt und zum Stammspieler avancieren könnte. Zusammen mit Rashica könnte er ein erfolgreiches Duo bilden. Doch auch Niclas Füllkrug oder Yuya Osako dürfen sich berechtigte Hoffnungen auf einen Platz machen, letztendlich wird es dort auf die Form ankommen.


Die mögliche Startelf im Überblick: