Noch am Mittwoch vermeldete Borussia Dortmund Vollzug: Nach zweieinhalb schwierigen Jahren in Schwarz-Gelb ​wechselt Alexander Isak zu Real Sociedad San Sebastian. Für den Angreifer sicherte sich der BVB laut einem Bericht der spanischen AS eine Rückkaufoption, günstig soll diese aber nicht sein.


In den vergangenen Jahren schafften viele talentierte Spieler den Sprung in die erste Mannschaft der Dortmunder. Alexander Isak konnte seine Chance seit der Verpflichtung im Januar 2017 aber nicht nutzen, stand lediglich fünf Mal in der Bundesliga auf dem Platz und bewies während seines Aufenthaltes bei Willem II Tilburg, dass er sein Talent zwar noch nicht verloren hat, der BVB womöglich aber die falsche Adresse zum jetzigen Zeitpunkt ist.


Seine 14 Treffer für den niederländischen Erstligisten machten weitere Klubs auf ihn aufmerksam, letztendlich wechselt er ​für angeblich 6,5 Millionen Euro zu Real Sociedad. Sportdirektor Michael Zorc wünschte dem 19-Jährigen "den größtmöglichen Erfolg" und versprach, Isak weiterhin im Auge zu behalten. Gut möglich, dass dies mit der vermeintlichen Rückkaufoption zusammenhängt.

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Versucht sein Glück in Spanien, könnte in einigen Jahren aber wieder in Schwarz-Gelb auflaufen: Alexander Isak.



Beide Klubs vereinbarten Stillschweigen über die Transfermodalitäten, die AS konnte jedoch die zunächst von El Diario Vasco genannte Ablösesumme (6,5 Millionen Euro) samt Bonuszahlungen in Höhe von 700.000 Euro bestätigen. Zudem soll eine Rückkaufoption im Vertrag enthalten sein, deren Summe 30 Millionen Euro betragen soll.


Die Hoffnung, dass Alexander Isak sein Potenzial in Zukunft entfalten kann, haben Zorc & Co. demzufolge nicht aufgegeben. Doch aufgrund seines Erfolgs bei Willem II und der Kadersituation in Dortmund haben die Verantwortlichen offenbar erkannt, dass er für seine Weiterentwicklung bei einem anderen Verein besser aufgehoben wäre.