​Die Mannschaft des ​1. FC Köln konnte zwar den Wiederaufstieg in die Bundesliga feiern, die Spielweise der Geißböcke wurde von den Fans und Vereinbossen aber dennoch häufig kritisiert. Nachdem ​mit Achim Beierlorzer bereits ein neuer Trainer präsentiert werden konnte, sucht man nun nach Verstärkungen für den Kader. Aufgrund des aufgehitzten Transfermarktes, alles andere als eine leichte Aufgabe.


Bis zuletzt machten sich die Kaderplaner des Effzeh rund um ​Sportvorstand Armin Veh Hoffnungen auf eine ​Verpflichtung des tschechischen Mittelfeldspielers Tomas Soucek. Nachdem bereits Frank Aehlig, seines Zeichens Leiter der Lizenspielerabteilung der Kölner, unlängst erklärt hatte, dass der Deal aufgrund der finanziellen Rahmenbedingungen nicht zu stemmen sei, machte nun eine Nachricht aus dem Umfeld des aktuellen Arbeitgebers des tschechischen Nationalspieler jegliche Resthoffnungen zunichte.

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Der Traum einer Soucek-Verpflichtung ist endgültig geplatzt


So berichteten mehrere tschechische Medien darüber, dass sich der 24-Jährige trotz zahlreicher Angebote aus dem Ausland nun doch für einen Verbleib beim letztjährigen Champions-League-Teilnehmer Slavia Prag entschieden habe. Schmackhaft soll dem begehrten Mittelfeldmotor dieser Verzicht auf einen Wechsel in eine deutlich lukrativere Liga dadurch gemacht worden sein, dass sein Gehalt unter der gütigen Hilfe des seit Jahren bei Slavia aktiven Energiekonzern CEFC deutlich angehoben wird.


Bei den in diesem Zusammenhang kolportieren Summen können die Kölner längst nicht mehr mithalten. Die Suche nach möglichen Verstärkungen wollen die Kölner laut dem kicker daher bei der bevorstehenden U21-Europameisterschaft fortsetzen. Da das Kontinentalturnier jedoch auch von so ziemlich jeden anderen Klub genau unter die Lupe genommen werden wird, dürfte es sich auch dort als kaum lösbare Möglichkeit herausstellen, halbwegs bezahlbare Schnäppchen ans Land zu ziehen.

Achim Beierlorzer

Coach Achim Beierlorzer sieht den Effzeh bereits jetzt gut aufgestellt


Von Trainerseite her, erhalten die Kaderplaner zumindest keinerlei Druck. So hatte Beierlorzer zwar zuletzt erklärt, dass er sich über weitere Alternativen im Kader selbstverständlich freuen würde, schob aber im gleichen Atemzug hinterher, dass er dem frisch gebackenen Zweitligameister auch in der jetzigen Konstellation die Tauglichkeit für die Bundesliga keineswegs absprechen wolle. Der ausgewiesene Teamplayer betonte vielmehr, dass eine Mannschaft stets mehr sei, als bloß die Summe aller Einzelspieler.