​Der ​FC Bayern München verabschiedete jüngst mit Arjen Robben und Franck Ribery zwei echte Klublegenden. Noch ist unklar, wo die beiden Altmeister in Zukunft auf Torejagd gehen werden. Für ​Franck Ribery soll sich mit dem Aufsteiger Sheffield United zumindest eine Möglichkeit aufgetan haben, im Spätherbst seiner Karriere in der Premier League unterzukommen.


Einem Bericht des kicker zufolge, sollen die Verantwortlichen des englischen Traditionsvereins über eine ​Verpflichtung des 36-jährigen Linksaußen nachdenken. Die Mannschaft von Trainer Chris Wilder hatte unlängst durch den zweiten Platz in der Championship den Aufstieg in die Eliteklasse des englischen Fußballs gepackt und kann sich ab der kommenden Spielzeit aus dem durch die extrem lukrativen TV-Verträgen reichhaltig gefüllten Finanztopf der Premier League bedienen. 

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In zwölf Jahren für die Bayern war Ribery an über 300 Treffern direkt beteiligt


Da der französische Edeltechniker, der mit seinem neunten Meistertitel mit den Bayern zum Abschluss einen Ligarekord feiern konnte, in diesem Sommer ablösefrei zu haben ist, sollen aber auch weitere nicht konkret benannte Klubs von der Insel bereits ihre Fühler ausgestreckt haben. Ob sich Ribery jedoch auf ein Engagement bei den Blades einlassen würde, darf zumindest bezweifelt werden. Dem Vernehmen nach, hofft der Flügelspezialist vielmehr weiterhin auf ein Angebot eines prominenteren Klubs, welcher im besten Fall in den kommenden Jahren auch international vertreten sein wird.


Klubs, die in Zukunft auf einen Spieler mit der Altersstruktur eines Ribery setzen würden, dürften aber trotz der zweifelsohne noch immer vorhandenen Qualität des ehemaligen französischen Nationalspielers nicht gerade auf Bäumen wachsen, zumal der nicht immer einfach zu kontrollierende Offensivspieler schnell Ansprüche auf einen Stammplatz geltend machen würde. Unter Umständen muss sich der Weltstar über kurz oder lang daher damit abfinden, bei einem aus sportlicher Sicht eher unscheinbaren Klub unterzukommen.

Franck Ribery

Im Starensemble der Münchner war für Ribery kein Platz mehr


In eben jene Kategorie würden mit Sicherheit auch die Western Sydney Wanderers fallen. Der australische Erstligist, der vom ehemaligen Bayern-Spieler Markus Babbel trainiert wird, hatte sich ​bis zuletzt ebenfalls Chancen auf einen Transfercoup ausgerechnet. Ribery soll sich jedoch bereits dagegen ausgesprochen haben. Ähnliches gilt für einen ​Wechsel zu einem finanzkräftigen Klub in Katar. So soll auch der Umstand, dass er hierfür mit seiner Familie in die Emirate hätten ziehen müsste, bei der Bayern-Legende wenig Gegenliebe ausgelöst haben.