Gareth Bale und ​Real Madrid – so wirklich glücklich schien diese Ehe nie gewesen zu sein. Nach der desaströsen abgelaufenen Saison soll ein Schnitt gemacht werden, dem auch der Waliser zum Opfer fallen soll. Der aber scheint wenig Interesse daran zu haben, seinen lukrativen Vertrag bei Real sausen zu lassen.


Vor sechs Jahren wechselte Gareth Bale von Tottenham Hotspur zu Real Madrid. Die Königlichen ließen sich den Transfer seinerzeit 101 Million Euro kosten. Im Gegensatz zu einem Cristiano Ronaldo hat Bale die Summe aber nie wirklich zurückgezahlt. Das zeigt sich schon an einem möglichen Wiederverkauf. Denn während der Portugiese die Summe bei seinem Wechsel zu Juventus quasi eins zu eins wieder einspielte, dürfte es mit Bale eher ein Minusgeschäft werden.


Während ​Manchester United vor wenigen Tagen noch als aussichtsreicher Abnehmer erschien, droht nun eine Hängepartie beim 29-Jährigen. Wie das Fanportal realtotal.de berichtet, soll sich der Waliser geradezu sträuben gegen einen Wechsel und selbst erklärt haben, dass er seinen Vertrag, der immerhin noch bis 2022 läuft und sehr viel Gehalt für den Spieler beinhaltet, notfalls aussitzen will.


Denn zu allem Überfluss dürfte nicht nur die Ablöse ein Knackpunkt beim Verkauf des Außenstürmers sein, sondern auch dessen Gehaltsforderungen. Diese dürften nur die wenigsten Vereine erfüllen wollen. Daher sind auch sowohl der FC Bayern München als auch Tottenham nicht mehr als ernsthafte Anwärter auf einen Wechsel in der Verlosung. Daher geht das Portal davon aus, dass man Bale wohl zähneknirschend verleihen wird, um ihn so wenigstens etwas von der Gehaltsliste zu bekommen - ähnlich dem Model mit James Rodriguez.


Bale selbst, der schon länger ungeliebt ist in der spanischen Hauptstadt, scheint das nicht zu stören. Er schaltet weiter auf stur und erfreut sich seines Vertrages bei Real. Womit die Sympathiewerte sicher nicht steigen.