Beim Hauptstadtklub ​Hertha BSC gibt es derzeit viel zu tun. Während Valentino Lazaro den Verein offenbar verlassen will, sollen die beiden Trainersöhne Maurice Covic und Palko Dardai verliehen werden.


Im vergangenen Sommer verpflichtete Hertha BSC Valentino Lazaro für 6,5 Millionen Euro fest von RB Salzburg - zuvor war der rechte Außenbahnspieler bereits leihweise für die Hauptstädter aktiv. In der abgelaufenen Saison kam Lazaro immerhin auf 31 Einsätze, in denen er drei Tore selbst erzielte und sieben weitere Treffer auflegte. Doch der 23-jährige Österreicher will die Hertha nun verlassen. Dafür rührt sein Berater Max Hagmayr kräftig die Werbetrommel.


Lazaro wolle den nächsten Karriereschritt machen, heißt es immer wieder. Und da soll es dann möglichst ein Klub im internationalen Geschäft sein. „Wenn sich Klubs melden, die international vertreten sind, muss man sich damit befassen. Alles andere wäre fahrlässig“, so sein Berater zur Bild


Allerdings hielt sich das Interesse anderer Klubs bislang in Grenzen. ​Lediglich Inter Mailand scheint interessiert. Der Grund dafür könnte die Ablöse sein, die die Hertha aufruft. Da Lazaro noch Vertrag bis 2021 hat, ist dies von Vereinsseite völlig legitim. Die Frage ist nur, wer ist bereit, 20 Millionen Euro für den gebürtige Grazer zu bezahlen? Denn das ist die Summe, die Hertha laut Bild aufruft.

Bislang hält sich das Interesse dahingehend in Grenzen. Daher schiebt Hagmayr hinterher: „Tino hat noch Vertrag bis 2021. Sollte er in Berlin bleiben, wäre auch alles gut.“ 


Definitiv verlassen sollen den Verein auf Leihbasis die beiden Youngster Maurice Covic und Palko Dardai. Das berichtete das Fachmagazin kicker am gestrigen Dienstag.


Beide gehören dem Regionalligakader der Hauptstädter an. Während Dardai immerhin schon neun Einsätze in der Bundesliga vorweisen kann, wartet Covic noch auf seinen ersten Auftritt im Oberhaus. Hertha-Manager Michael Preetz attestierte aber auch ihm bereits, „für höhere Aufgaben als die Regionalliga“ bereit zu sein. Beide sollen so auch ihre nächsten Schritte machen und möglichst viel Spielpraxis erhalten. Die Ziele der beiden Talente sind aber noch unklar.