Für Martin Hinteregger wird ​Eintracht Frankfurt womöglich noch tiefer in die Taschen greifen müssen als bisher angenommen: Wie die Sport Bild berichtet, soll das bisherige Angebot weit unter den Forderungen des ​FC Augsburg liegen. Zusätzlichen Druck könnten die Hessen durch einen neuen Interessenten erhalten.

Dass eine ​feste Verpflichtung von Hinteregger, der im Januar auf Leihbasis vom FC Augsburg an den Main wechselte, alles andere als günstig würde, kristallisierte sich bereits aufgrund der starken Leistungen des Innenverteidigers in der abgelaufenen Rückrunde heraus. Nach dem Transfer von Luka Jovic zu Real Madrid sind zwar genügend finanzielle Mittel vorhanden, allerdings besitzt der Kader besonders im zentralen Mittelfeld einige Schwachstellen. Zudem kämpfen Sportvorstand Fredi Bobic & Co. noch immer um einen Verbleib von Torhüter Kevin Trapp, der vorerst zu Paris St. Germain zurückkehren wird.

Transfer von Hinteregger zieht sich hin


Laut Sport Bild soll die Eintracht zunächst zehn Millionen Euro für Hinteregger geboten haben - und damit weit hinter den Forderungen der Augsburger liegen. Demnach verlangen die Fuggerstädter mindestens 15 Millionen Euro für den 26-Jährigen.

Wie weiter berichtet wird, könnte Crystal Palace, das zum Kreise der weiteren Interessenten gehören soll, schon bald in den Poker um Hinteregger einsteigen. Finanzstarke Konkurrenz würde die Ablösesumme nur in die Höhe treiben, weshalb den Verantwortlichen der Eintracht nicht mehr viel Zeit bleibt, um Hinteregger, der sich einen Verbleib am Main vorstellen kann, langfristig unter Vertrag zu nehmen. 

Doch wie Aufsichtsratschef Wolfgang Steubing im kicker erklärte, ist ein schnelles Ende kaum in Sicht: "Stefan Reuter ist ein harter Verhandlungspartner, das kann sich noch hinziehen."