Seit Wochen bemüht sich der ​FC Bayern um Leroy Sané, um auf den Flügelpositionen einen geeigneten Nachfolger für "Robbery" zu finden. Während ein Wechsel des Nationalspielers nicht nur finanziell ein Kraftakt wäre, bemühen sich die Bayern derweil schon um eine Alternative: Yannick Carrasco.


Die Bayern-Bosse würden Leroy Sané gerne zum neuen Aushängeschild der Münchener machen. Ein mittlerweile international sehr bekannter Name, der zurück in die Bundesliga kommen könnte. Dazu sehr schnell, technisch stark und noch sehr jung. Keine Frage: ​Das wäre für den FCB ein Kracher-Transfer.


Doch wie immer gibt es mehrere Parteien, die zustimmen müssen, damit ein Transfer zustande kommen kann - vor allem in dieser Größenordnung. Während Sanés Familie eine Bundesliga-Rückkehr bevorzugen soll, scheinen Sané selber und seine Berater eher ​ManCity zu favorisieren. Falls der Wechsel nicht funktionieren sollte bemühen sich die FCB-Verantwortlichen der Sportbild zufolge schon mit einem potenziellen Ersatz für den Flügel, und zwar mit Yannick Carrasco.


Der 25 Jahre alte Belgier spielt seit seinem überraschenden Wechsel von Atlético Madrid im Frühjahr 2018 in China, genauer gesagt für Dalian Yifang. Es wird bereits seit einiger Zeit darüber spekuliert, er könne nach Europa zurück wollen. Der FC Arsenal soll bereits länger schon mit Carrasco verhandeln, doch nun könnten die Bayern dazwischen geraten. 

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Carrasco ist auch belgischer Nationalspieler


Er wäre also ein möglicher Ersatzmann, sollte sich der Sané-Transfer nicht realisieren lassen. 

Wie Sané spielt auch Carrasco auf dem Flügel, bevorzugt ebenfalls die linke Seite. Seit dem doppelten Abgang von Ribéry und Robben könnte sich der deutsche Rekordmeister auf der Position noch weiter verstärken.


Mit einem spekulierten Preis von rund 30 Millionen Euro wäre er auch das finanziell deutlich einfachere Geschäft für Bayern. Für Sané wäre vermutlich mindestens das Dreifache nötig. Des Weiteren steht auch noch Callum Hudson-Odoi auf dem Wunschzettel. Er sollte bereits letzten Winter wechseln, was nicht funktionierte. Allerdings soll er bei ​Chelsea vor einer Vertragsverlängerung stehen, wo er vom Hazard-Abgang nach Madrid profitieren könnte.


Auch wenn mit großer Wahrscheinlichkeit Timo Werner von ​RB Leipzig kommen wird, werden sich die Bayern weiterhin noch versuchen, sich auf Außen zu verstärken. Sollten sich die Anzeichen verdichten, dass ein Sané-Wechsel nicht mehr zu verfolgen ist, könnte es mit Carrasco schnell gehen. Ein Name der ebenfalls auftaucht, ist Julian Draxler. Der betonte zwar beim DFB-Team, dass er davon ausgehe, weiter bei PSG zu spielen - ein Abgang scheint aber nicht völlig ausgeschlossen zu sein. Ob man den deutschen Nationalspieler als "Notfallplan" aber tatsächlich ernsthaft in Betracht zieht, darf bezweifelt werden.