Pünktlich zum ​Trainerwechsel und zur neuen Saison könnte Ibrahima Traore von ​Borussia Mönchengladbach endlich mal fit werden. Nachdem er in den vergangenen drei Jahren viel leiden musste, scheint er endlich auf dem Weg der Besserung zu sein. Der Afrika-Cup ist eine Chance für ihn, sich zu zeigen.


Seit 2014 ist Ibrahima Traore Teil der Fohlenelf. Wie sehr er dem Verein verbunden ist, zeigte er bei seiner Verlängerung vor zwei Jahren, denn nie zuvor verlängerte der heute 31-Jährige einen Kontrakt bei einem Arbeitgeber. Weder bei Hertha BSC, wo er in Deutschland seine Karriere begann, noch beim FC Augsburg, noch beim VfB Stuttgart. Erst in Gladbach wurde er soweit heimisch, dass er hier noch mal ein weiteres Arbeitspapier bis aktuell 2021 unterschrieb.


Doch die vergangenen drei Jahre waren alles andere als einfach für den Flügelflitzer. Ständige Verletzungen warfen ihn immer wieder aus der Bahn, so wirklich fit war er eigentlich nie. Bis zuletzt, denn inzwischen scheint die Quelle für die vielen Ausfälle endlich behoben. Ein Ganglion im Leistenbereich wurde ihm im Februar entfernt, seither geht es beim 43-maligen Nationalspieler Guineas bergauf.

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Gegen Ende der Saison konnte Traore (r.) endlich wieder zeigen, was er kann


So konnte er gegen Ende der abgelaufenen Saison auch bei der Borussia wieder zeigen, warum man ihn geholt hatte. In Nürnberg und gegen Hoffenheim zeigte er bereits, was man von ihm erwarten kann. Nun soll es beim Afrika-Cup weiter gehen. Dafür hat er eigens einen Reha-Trainer dabei. Und dieser ist kein Unbekannter in der Vitusstadt. So betreut Andy Bluhm den Außenstürmer während des Turniers und passt auf, dass er sich nicht erneut verletzt.


Denn auch im Hinblick auf den neuen Trainer bei Borussia Mönchengladbach ist es wichtig, nicht erneut verletzt vom Turnier zu kommen und damit in der Vorbereitung gleich schon wieder hinten anzustehen. Marco Rose wird wohl sehr genau darauf achten, wer seinem neuen System folgt, wer mitzieht und wer aussortiert werden muss. Die Anlagen und Möglichkeiten hat Traore in jedem Fall, auch für Rose ein wichtiger Spieler zu werden. Dafür muss er nur fit bleiben. Es wäre ihm zu gönnen. Und beim Afrika-Cup kann sich „Ibo“ bereits in Szene setzen.