Es war eine erfolgreiche Saison für ​RB Leipzig, auch wenn das Pokalfinale letztlich gegen den ​FC Bayern verloren ging. Doch mit Rang drei in der Tabelle und der Rückkehr in die ​Champions League können die Sachsen überaus zufrieden sein. Einen großen Anteil daran hatte auch Peter Gulacsi, der nun zum Torhüter der Saison erklärt wurde.


Mit 16 Spielen ohne Gegentor hat Peter Gulacsi von RB Leipzig nicht nur die weiße Weste, den inoffiziellen Titel des besten Keepers, gewonnen. Nun wurde er auch vom Fachmagazin kicker zum besten Schlussmann gekürt. Mit nur 27 Gegentoren in 33 Spielen zeigte der Ungar immer wieder seine Klasse und stellte dabei die Konkurrenz oftmals in den Schatten.


Nach einer Umfrage unter 250 Bundesligaspielern wurde der 29-Jährige nun auch von seinen Kollegen mit deutlicher Mehrheit zum Keeper der vergangenen Bundesligasaison erklärt. Mehr als ein Viertel, nämlich 25,6 Prozent, sprachen sich für Gulacsi aus. Dahinter folgt mit 11,6 Prozent Dortmunds Roman Bürki, dann teilen sich den dritten Platz Jiri Pavlenka von Werder Bremen und Yann Sommer von Borussia Mönchengladbach mit 10,8 Prozent.


Gulacsi aber überzeugte mit hoher Konstanz im Kasten der Sachsen, wo er 33 Ligaspiele am Stück zwischen den Pfosten stand, ehe er am letzten Spieltag mal eine Schonung seines nun ehemaligen Trainers Ralf Rangnick erhielt. Auch der Ungar selbst erklärte: „Das war die beste Saison meiner Karriere.“ Diese hat er nun in Zahlen und in Form von Anerkennung der Kollegen belegt bekommen.


Der 26-malige Nationalspieler Ungarns dürfte auch in der kommenden Saison unter seinem neuen Coach Julian Nagelsmann gesetzt sein. Und mit einem Vertrags bis 2022 muss man sich in Leipzig auch keine Sorgen um einen möglichen Abgang des Schlussmanns machen.