​Auf der Suche nach einem neuen Klub hat Max Kruse die nächste Absage erhalten. Nach seinem Abschied vom ​SV Werder Bremen will der 31-Jährige zu einem Verein wechseln, der zu seinen Ansprüchen passt. Doch die Suche stellt sich schwieriger dar als vorher angenommen, denn nicht viele Verein passen in Kruses Profil. Deswegen wird es für den ehemaligen Nationalspieler wahrscheinlich noch einige Zeit dauern, bis er bei einem neuen Team anheuern kann.


Kruses Vorstellungen sind eindeutig. Er würde in der nächsten Saison gerne europäisch spielen und verlangt zudem ein Gehalt von etwa sechs Millionen Euro im Jahr. Doch nicht viele Mannschaften können diese Ansprüche erfüllen, noch weniger müssen sich dabei überhaupt auf der Stürmer-Position verstärken. Zum SVW wird er nicht zurückkehren, ​wie Frank Baumann erklärte.


Damit geht die Suche Kruses also weiter, doch im Moment erhält er eher Absagen als positive Botschaften. So kommt nun der nächste Rückschlag, dieses Mal aus England. Wie der Liverpoolecho nun berichtet, wird es den 31-Jährigen auch nicht zum ​Champions-League-Sieger ziehen. Die ​Reds würden nämlich gerne auf die eigenen Talente setzen und haben keinen Platz für den Angreifer.

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Klopp vertraut der Qualität des Kaders


In den letzten Tagen wurde Kruse mit Liverpool in Verbindung gebracht, um als Back-Up für Mohamed Salah und Roberto Firmino geholt zu werden. Denn mit Daniel Sturridge verlässt ein etatmäßiger Stürmer die Reds bereits sicher. Doch für Klopp und seine Reds kommt ein Transfer nicht in Frage, denn man hat genug Qualität im Kader.


So will man auch sein Talent Rhian Brewster oder die Überraschung der Saison Divock Origi nicht um Einsätze bringen. Beide genießen in Liverpool einen hohen Stellenwert und sind fest im Kader für die nächste Saison integriert. Einem 19-jährige Brewster würde also der zwölf Jahre ältere Kruse gegenüber stehen, für Liverpool ist dies nicht denkbar.


Trotzdem wollen sich die Reds noch weiter verstärken, der ehemalige Werderaner wird dabei allerdings leer ausgehen. Für ihn geht die Suche weiter, immerhin sind es ja noch einige Wochen, bis die Saisonvorbereitung beginnt. Doch so langsam wird die Zeit eng für Kruse und mit jedem Verein der ihm eine Absage erteilt, wird der Kreis der Kandidaten immer kleiner.