​Mit dem ​Wechsel von Luka Jovic zu Real Madrid wurde die berühmt-berüchtigte Büffelherde von ​Eintracht Frankfurt gesprengt. Laut der BILD steht mit Ante Rebic nun auch ein weiterer Angreifer der Hessen vor einem Wechsel in die spanische Landeshauptstadt. Beim Lokalrivalen der Königlichen, Atletico Madrid, stünde der Kroate vor der schweren Aufgabe, die Fußstapfen einer echten Vereinsikone zu füllen.


Die Rede ist von niemand Geringerem als dem Weltmeister Antoine Griezmann. Nachdem der 28-Jährige den Rojiblancos in den vergangenen Jahren trotz zahlreicher, äußerst lukrativer Angebote stets die Treue geschworen hatte, verkündete der Superstar vor einigen Wochen, dass er in diesem Sommer ​eine neue Herausforderung in Angriff nehmen wird. Die Zahl der möglichen Nachfolger ist zwar bereits jetzt sehr lang, dennoch werden Rebic keine allzu schlechten Chancen eingeräumt.

RB Leipzig v Eintracht Frankfurt - Bundesliga

In der abgelaufenen Saison konnte Rebic zehn Pflichtspieltreffer erzielen



Mit einer geschätzten Ablöseforderung in Höhe von rund 40 Millionen Euro wäre der 28-fache kroatische Nationalspieler im internationalen Vergleich schließlich fast noch ein Schnäppchen. Auch die Gehaltsvorstellungen des Eintracht-Profis, der seit seiner Vertragsverlängerung im vergangen Jahr bei den Frankfurtern mit einem Jahressalär von rund vier Millionen Euro der absolute Topverdiener ist, muten im Konzert der internationalen Spitzenklubs noch überschaubar an.


Von der Spielanlage her würde der 25-Jähre nahezu ideal in das Anforderungsprofil von Atletico-Trainer Diego Simeone passen. So steht Rebic wie kaum ein anderer für ein überfallartiges Konterspiel. Darüberhinaus wurde dem Offensivspieler bereits von seinen beiden bisherigen Eintracht-Trainern Niko Kovac und zuletzt Adi Hütter eingebläut, dass auch das Spiel gegen den Ball von entscheidender Bedeutung ist.

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Lässt die Eintracht mit Ante Rebic einen weiteren Angreifer ziehen?



Unterm Strich verlief die gerade abgelaufene Saison für den begehrten Angreifer aus persönlicher Sicht nicht so erfolgreich wie erhofft. Während seine Teamkollegen in der Europa League und lange Zeit auch in der Bundesliga mit einem guten Gesamtkonzept überzeugen und von Erfolg zu Erfolg eilen konnten, rückte Rebic etwas in den Hintergrund. Die erste Geige in der Offensive spielten vielmehr der Neu-Madrilene Luka Jovic und der kaum vom Ball zu trennende Sturmtank Sebastien Haller.


Angesichts dieser Entwicklung dürften die Kaderplaner der Frankfurter einen Transfer ihres Stürmers längst nicht mehr kategorisch ablehnen, zumal eine Fortsetzung der Zusammenarbeit, auch gegen den Willen des Spielers, schlussendlich in einem Zerwürfnis innerhalb des bislang so intakten Mannschaftsgefüges münden könnte. Als mögliches Transferziel wird daher neben Atletico auch ​der italienische Traditionsverein Inter Mailand gehandelt.