​Die geplante Kooperation zwischen ​RB Leipzig und Aufsteiger ​SC Paderborn schlägt weiter hohe Wellen. Nach den SCP-Fans haben nun auch die RB-Anhänger einen offenen Brief verfasst und sich klar gegen die "Wettbewerbsverzerrung" ausgesprochen.


Der Fanklub Red Aces hat mit Unterstützung der Rasenballisten ein Statement verfasst, in dem sie ihrem Klub einen "​neuen Höhepunkt der Wettbewerbsverzerrung" vorwerfen. Streitpunkt ist die ​geplante Zusammenarbeit mit dem SC Paderborn


"Die Kooperation mit dem Paderborner Sportclub stellt einen neuen Höhepunkt der Wettbewerbsverzerrung dar. Transfergeschäfte werden nicht nur vereinfacht, sondern die Vereine entheben sich dem Konkurrenzkampf", heißt es in dem offenen Brief.


"Außerhalb des Red-Bull-Spektrums wird weiter an allen Ecken und Enden daran gefeilt, das Leipziger Team mit unlauteren Mitteln, die immer mehr außerhalb jeder Moral stehen, an die Spitze zu bringen. Mintzlaff und Rangnick halten es daher auch nicht für nötig, genau zu erklären, wie diese Kooperation zwischen Leipzig und Paderborn aussehen wird bzw. kann", schreiben die RB-Fans weiter.


Gegenüber der Bild wollte Paderborns Präsident Elmar Volkmann die Wogen glätten. Der 72-Jährige kündigte mehr Offenheit und Gespräche mit den Fan-Vertretern an: "Ich glaube, wenn wir mehr Inhalte aus dieser Kooperation in der Öffentlichkeit bekannt gemacht hätten, wären schon im Vorfeld einige Unklarheiten beseitigt worden. Aber die Erklärung war so mit Leipzig abgesprochen. Ich werde mit den RB- Offiziellen sprechen, damit wir mehr Einzelheiten aus dem Vertrag bekannt geben können. Auch ein Fan-Treffen mit unseren Kritikern wird es geben. Die Gesprächsrunde ist schon für Ende des Monats terminiert."